Noithausener Heimatfest Peter und Rosi Faßbender stehen vor der dritten Regierungszeit

Noithausen · Karl, Franz und Peter haben viel gemeinsam. Zuerst einmal ist diesen drei wunderschönen Namen gemein, dass sie seit mehreren Jahrhunderten immer noch aktuell sind und Anwendung finden. Zum anderen wird jeder dieser Namen mit einem Kaisertitel in Verbindung gebracht. Kaiser Karl ließ den Aachener Dom errichten, der Kaiser Franz wurde zur Lichtgestalt des deutschen Fußballs und Peter Faßbender wird in diesem Jahr zum Kaiser von Noithausen ernannt, genau wie sein väterliches Vorbild.

Das Königspaar mit den Adjutantenpaaren (von links nach rechts): Lukas Pfeifer, Lisa Breuer, Rosi und Peter Faßbender sowie Tina Brandt und Marcel Brandt.

Foto: BSV.

Für Noithausens Regenten Peter X. und Rosi Faßbender ist das diesjährige Schützenfest vom 12. bis zum 15. Juni die dritte gemeinsame Regierungszeit nach 2004 und 2014.

Dieses Traditionsbewusstsein fügt sich nahtlos in den Ablauf der anstehenden vier Tage des Feierns und fröhlichen Beisammenseins ein. Wenn am Freitag um 16 Uhr die Platzeröffnung für die Kinder des Dorfes so allmählich zu Ende geht, werden sich die ersten Schützen schon bereitmachen, um am Umzug mit dem stilvollen „Großen Zapfenstreich“ im Innenhof des Ritterguts Brünglinghaus teilzunehmen.

Von dort wird im Anschluss der Umzug in Richtung Festzelt fortgeführt, um pünktlich um 20 Uhr mit den Krönungsfeierlichkeiten zu beginnen.

Der Samstag wird vorrangig der Party und dem Auftritt, der vom Königspaar organisierten Mallorca Ikone „Ina Colada“ gewidmet sein. Beginn ist 20 Uhr.

Sonntagsmorgen werden traditionell Jubilare beim Frühschoppen geehrt. In diesem Jahr ehren die Noithausener Traditionshüter Daniel Iven und Marc Kappertz für 25 Jahre, Carsten Bohnen, Hans Bohnen und Frank Hassels-Reuter jeweils für 40 Jahre Mitgliedschaft.

Mit Walter Martin für 60 Jahre und Franz-Josef Gruber für 70 Jahre Mitgliedschaft ehren sie zudem zwei aktive Kameraden in bester Rüstigkeit.

Freunde und Gönner des Noithausener Schützenwesens werden am Sonntagnachmittag die Daumen drücken, dass der um 16 Uhr beginnende Umzug bei wunderbarem Wetter durch den bunt geschmückten Ort ziehen kann und in der Königsparade seinen Höhepunkt findet.

Nach dem Umzug wird bei der Länderspielübertragung die eigene Regeneration im Vordergrund stehen: Die Traditionshüter aus Noithausen wollen gemeinsam im Zelt den deutschen und curacaoichen Kickern zuschauen.

Am Montag tritt das Regiment um 14 Uhr am Festplatz an, um zum gemeinsamen Bürgerball, mit Klompenzug und Kronprinzenermittlung, am vierten Schützenfesttag –hoffentlich – das vierte Highlight zu erleben.

(-ekG.)