Nachlese Zugewanderte lernen Demokratie im Landtag kennen

Menschen aus Integrationskursen in Düsseldorf, Neuss und Hagen haben kürzlich an der „Demokratieschule“ im Landtag Nordrhein-Westfalen teilgenommen. Das Besuchsprogramm vermittelt, wie das Landesparlament arbeitet, wie politische Entscheidungen entstehen und welche Rolle demokratische Institutionen für das gesellschaftliche Zusammenleben spielen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Demokratieschule lernten die Aufgaben des Landtags kennen und beschäftigten sich mit Themen wie Grund- und Bürgerrechten, Gewaltenteilung und Föderalismus.

Foto: Landtag NRW/Bernd Schälte

André Kuper, Präsident des Landtags, begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und tauschte sich mit ihnen über die Grundlagen der parlamentarischen Demokratie aus. Er beantwortete Fragen zur Arbeit der Abgeordneten, zum Gesetzgebungsverfahren und zu den Möglichkeiten politischer Mitwirkung in Nordrhein-Westfalen.

„Eine lebendige Demokratie braucht Menschen, die ihre Institutionen kennen und sich mit ihnen auseinandersetzen“, sagte André Kuper. „Die Demokratieschule vermittelt Orientierung, schafft Vertrauen in demokratische Prozesse und zeigt, wie jede und jeder Verantwortung für unser Gemeinwesen übernehmen kann.“ Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernten die Aufgaben des Landtags kennen und beschäftigten sich mit Themen wie Grund- und Bürgerrechten, Gewaltenteilung und Föderalismus. Eine Führung durch das Parlamentsgebäude ergänzte das Programm und vermittelte Eindrücke vom politischen Alltag im Landesparlament.

An der Veranstaltung nahmen Integrations- und Sprachkurse folgender Einrichtungen teil: renatec GmbH Düsseldorf, Cuno-Berufskolleg Hagen und die Grone Bildungszentren Neuss. Die „Demokratieschule“ richtet sich an Menschen mit Zuwanderungs- oder Fluchthintergrund. Der Landtag Nordrhein-Westfalen führt das Programm gemeinsam mit dem Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration sowie den Kommunalen Integrationszentren durch.