Baumaßnahmen kratzen an den Nerven: "Es ist eine Katastrophe"

Baumaßnahmen kratzen an den Nerven : "Es ist eine Katastrophe"

"Die Baustelle ist ein Einschnitt in unser Geschäftsleben", äußert sich Marion Mühlenberg, Inhaberin "Elektro Mühlenberg". Mit dieser Meinung steht sie nicht alleine. Seit etwa drei Monaten wird, im Rahmen des Dorfentwicklungskonzeptes, an der Hochstraße und dem Adenauerplatz in Hochneukirch gearbeitet.

Bis November sollen die Baumaßnahmen noch dauern. "Danach sei eine Menge Druck raus", kommentierte Michael Prömpers, technischer Leiter, noch zu Beginn der Baustelle und verspricht mehr Attraktivität. Neben der Umgestaltung des Ortskerns würden noch etwa 56 Hausanschlüsse erneuert werden. Für die Gewerbetreibenden nur ein geringer Trost.

Britta Weyermanns, Inhaberin von „Blatt und Blüte“: „Die Bauarbeiter hier vor Ort sind sehr lieb und nett, aber die Baustelle ist eine absolute Katastrophe. Durch die Baumaßnahmen haben wir nicht nur Umsatzeinbußen, sondern auch Dreck ohne Ende. Des Weiteren ist die Parkplatz-Situation wirklich eine Katastrophe. Das Verkehrsschild vorne an der Pizzeria gibt an, dass es an der Baustelle keine Wendemöglichkeiten geben würde. Autofahrer können aber trotzdem hier durchfahren. Dadurch finden auch Radfahrer und Fußgänger nicht mehr so häufig den Weg zu uns. Es ist eine einzige Katastrophe, mit der wir leider alleine gelassen werden.“. Foto: Alina Gries
(Kurier-Verlag)