Dass der bestens vorbereitete Widerstand deutlich länger angehalten hätte, wäre das Wetter nur etwas besser gewesen, stand nicht allein für Bürgermeister Dr. Martin Mertens außer Frage, der inmitten des Jecken-Heers auch seinen Vorgänger Albert Glöckner willkommen heißen konnte, der 15 Narrenstürme politisch unbeschadet überstanden hatte.
Im Rathaus jedenfalls war der Betrieb bereits gegen 10 Uhr zusammengebrochen, so dass die anstürmenden Jecken dort auf Ihresgleichen stießen.
„Rut-Wieß“-Chef Matthias Schlömer nutzte die Gelegenheit, Mertens‘ Stellvertreter Bianka Ulanio-Mischtal und Harry Marquardt mit dem Sessionsorden der KG „Rut-Wieß“ auszuzeichnen.
Die Macht in Rommerskirchen üben in den bis Aschermittwoch währenden Tagen jetzt das Kinderprinzenpaar Philipp Krämer und Prinzessin Ida Recklebe von der KG „Rut Wieß“ Rommerskirchen sowie Prinz Anja Schmitz, Jungfrau Svenja Langen und Bauer Andrea Wüster als Dreigestirn der „Ansteler Burgritter“ aus.
Nach der närrischen Machtübernahme zogen Teile des Jecken-Heers weiter, während der Rest im Rathaus mit der Belegschaft das fröhliche Humpenschwingen übte.
„Ich wünsche insbesondere den Tollitäten der beiden Karnevalsgesellschaften in den kommenden Tagen noch viel Spaß und freue mich mit allen Jecken aus Rommerskirchen und außerhalb bereits besonders auf die Festzüge am Sonntag in Rommerskirchen sowie am Rosenmontag in Anstel“, sagt Martin Mertens.
Bis in den späten Abend hinein wurde dann im Festzelt auf dem Dorf- und Festplatz, im Frixheimer Schützenhaus und in mancher örtlichen Gaststätte weiter gefeiert.