Für uns war die Frühkirmes, unser Schützen- und Heimatfest, der absolute Höhepunkt auf unserer Reise durch die Königszeit gewesen. Es ist noch immer wahnsinnig bewegend daran zu denken, wie viele Menschen, wie viel Zeit, Mühe und Herzblut in dieses gesamte Festwochenende gesteckt haben, um es zu einem fünftägigen Rausch für uns alle werden zu lassen. Mit wie viel Freude, Freundschaft und Zuspruch wir gekrönt und vom Regiment begrüßt wurden und mit wie viel Einsatz unser Königshaus uns den Rücken freigehalten hat: Das alles hat jede Vorstellung übertroffen und hätte für uns schöner nicht verlaufen können.
In allerbester Erinnerung bleiben uns auch die vielen Artillerie-Gastzüge, die teils stundenlange Anreisen auf sich genommen haben, um gemeinsam mit uns das 100-jährige Jubiläum zu feiern. Dem großen, historischen Festzug am Sonntag haben die Gastzüge mit ihren Geschützen und Standarten die Krone aufgesetzt. Der Blick von der Paradetribüne auf das gesamte Regiment wird uns ewig im Gedächtnis bleiben – im positivsten Sinne.
Ebenso sprachlos und stolz macht uns unser Königshaus. Eine bunt gemischte Truppe aus Menschen, die teils unterschiedlicher kaum sein könnten, ist in dieser Gemeinschaft zusammengekommen und hat Großes geschaffen: eine sensationelle Residenz, die keinen Wunsch offengelassen hat, glanzvolle Auftritte bei den Umzügen und Regimentspartys sowie unübertreffliche Auswärtsbesuche. Es ist wunderschön mitzuerleben, wie hier alte Freundschaften wiederbelebt, bestehende gefestigt und vor allem neue geschlossen werden.
Mit all diesen nachhaltig positiven Eindrücken und dem dankbaren Blick zurück auf unser gelungenes Heimatfest freuen wir uns nun riesig auf die anstehende Spätkirmes. Wir haben uns fest vorgenommen, unseren letzten Königsehrenabend in vollen Zügen zu genießen und gemeinsam mit dem gesamten Regiment das Festzelt zum Kochen zu bringen. So wird sich auch die Spätkirmes nahtlos in die Reihe der besten Erlebnisse unserer Königszeit einreihen.