Zum Gedenken der Corona-Toten: Gemeinsame Demo für „solidarisches Handeln“

Grevenbroich · „In den Krankenhäusern kämpfen auf den Intensivstationen Pflegekräfte auch nach fast zwei Jahren Pandemie mit aller zur Verfügung stehenden Kraft und zum Teil darüber noch hinaus um das Überleben von zahlreichen COVID-infizierten Menschen“, meldet sich Martina Suermann von „Mein Grevenbroich“, aber auch stellvertretend für die Fraktionen von SPD, CDU, „Grünen“, FDP, UWG und „Linke“, jetzt engagiert zu Wort.

 Martina Suermann-Igné von „Mein GV“ meldet sich in diesem Fall stellvertretend für (fast) alle Ratsmitglieder zu Wort.

Martina Suermann-Igné von „Mein GV“ meldet sich in diesem Fall stellvertretend für (fast) alle Ratsmitglieder zu Wort.

Foto: MGV

Allein im Rhein-Kreis Neuss sind inzwischen schon über 425 Menschen im Zusammenhang mit der Krankheit verstorben.

Suermann weiter: „Gleichzeitig gehören mittlerweile so genannte ,Spaziergänge‘ gegen die Corona-Maßnahmen und das Impfen, die vielerorts von Gewalt und Krawallen begleitet werden, zum alltäglichen Bild in den Städten. Bewusst wird in Kauf genommen, dass auch Rechtsradikale die Demonstrationen nutzen, um zum Hass auf Wissenschaftler, Ärzte und Politiker aufzustacheln.“

Am Montag um 18 Uhr findet eine gemeinsame Aktion aller demokratischen Fraktionen, Parteien und Wählergemeinschaften auf dem Grevenbroicher Marktplatz statt, um der Corona-Opfer zu gedenken. Und um für solidarisches Handeln zu werben.

Die Aktion soll ein Appell an die Grevenbroicher Gesellschaft sein, sich ihrer Verantwortung für das Gemeinwohl zu stellen und gleichzeitig ein klares Zeichen für Vernunft und gegen Gewalt und Verschwörungsideologien zu setzen.

Nach einer Ansprache von Bürgermeister Klaus Krützen wird am Rathaus ein Blumengebinde für die Opfer der Pandemie hinterlegt und eine Kerze für jedes Opfer entzündet.

Die Veranstaltung findet unter strenger Einhaltung der aktuellen Hygiene-bestimmungen und der 3G-Regeln statt. Ein Impfnachweis ist mitzubringen.

Während der Veranstaltung ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern unbedingt einzuhalten. „Lassen Sie uns gemeinsam ein deutliches Zeichen setzen“, so Martina Suermann abschließend im Namen der genannten Ratsfraktionen.

(-ekG.)