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Aktuelles zur Corona-Pandemie /Update 31.03.20 15:30 : Folge-Rezepte per Post

Die aktuellen Zahlen: Im Rhein-Kreis ist bei 260 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Corona-Virus nachgewiesen. Kreisweit 112 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen.

Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 104 in Neuss, 40 in Grevenbroich, 33 in Dormagen, 28 in Meerbusch, 19 in Kaarst, 16 in Korschenbroich, elf in Jüchen und neun in Rommerskirchen. Unverändert sechs Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss somit 378 Infektionen mit dem Corona-Virus bestätigt.

1.468 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 1.171 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 bis 18 Uhr erreichbar.

Folgerezepte per Post: Mit Blick auf den Beginn des neuen Quartals (1. April) weist die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein darauf hin, dass bis 30. Juni 2020 bundesweit eine Sonderregelung für Arzneimittelrezepte und weitere ärztliche Verordnungen gilt. Danach dürfen Praxen ihnen bekannte Patientinnen und Patienten Folgerezepte, Folgeverordnungen und Überweisungen auch per Post zusenden, ohne dass ein Besuch in der Praxis und das Einlesen der Versicherungskarte nötig ist. Voraussetzung ist, dass der Patient bei dem betreffenden Vertragsarzt bereits in Behandlung ist.

Zahl der Todesfälle steigt auf sechs: Im Rhein-Kreis ist bei 243 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Eine 88-jährige Frau und ein 85-jähriger Mann aus Neuss sind an den Folgen der Viruserkrankung verstorben. Beide litten an Vorerkrankungen und wohnten im Seniorenheim „St. Hubertusstift“. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf insgesamt sechs.

Kreisweit 112 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 102 in Neuss, 37 in Grevenbroich, 30 in Dormagen, 25 in Meerbusch, 16 in Kaarst, 15 in Korschenbroich, elf in Jüchen und sieben in Rommerskirchen. Insgesamt wurden somit 361 Infektionen mit dem Coronavirus im Rhein-Kreis Neuss bestätigt.

1.879 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 1.065 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Faltblatt im Briefkasten: Auch eine Woche nach der letzten Verschärfung der Bestimmungen im Zusammenhang mit der "Coronakrise" ist die Verunsicherung der Bürgerinnen und Bürger groß.

Rommerskirchens Bürgermeister Dr. Martin Mertens: "Nach wie vor erreichen uns zahlreiche Anfragen an der Hotline (02183/80080). Wir haben nun die wichtigsten Fragen und Antworten noch einmal zusammengestellt und daraus ein Faltblatt erstellt, dass am Donnerstag in alle Haushalte verteilt werden soll. Damit wollen wir vor allem noch einmal diejenigen erreichen, die nicht so mit den sozialen Medien vertraut sind."

Bruderschaftsfest am Pfingstmontag: Aufgrund der aktuellen Corona-Krisen wurde das Bruderschaftsfest der „St. Sebastianus“-Schützen-Bruderschaft Hoeningen am 31. Mai und 1. Juni (Pfingsten) abgesagt.

Siebzig Genesene: Im Rhein-Kreis ist bei 245 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Corona-Virus nachgewiesen. Kreisweit 70 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 99 in Neuss, 41 in Dormagen, 37 in Grevenbroich, 25 in Meerbusch, 14 in Korschenbroich, zwölf in Kaarst, zehn in Jüchen und sieben in Rommerskirchen. Unverändert vier Erkrankte sind an den Folgen der Infektion gestorben. Insgesamt wurden somit 319 Infektionen mit dem Coronavirus im Rhein-Kreis Neuss bestätigt.

1.333 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 824 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Mini-Turmmusik: Auch in Corona-Zeiten müssen die Grevenbroicher nicht gänzlich auf Kirchenmusik verzichten. Schon vergangenen Sonntag erklangen zur Gottesdienstzeit um 11 Uhr statt des üblichen Geläuts die Lieder des Sonntags vom Turm der Christuskirche, dazu Vorspiele und abschließend ein kleiner Marsch. Dazu hatte Kantor Karl-Georg Brumm die im liturgischen Kalender vorgesehenen Choräle für zwei Trompeten arrangiert und gemeinsam mit einer Bläserin des Posaunenchores gespielt.

Der weithin sichtbare, geräumige Außenbalkon der Christuskirche, von dem normalerweise an Heiligabend der gesamte Posaunenchor musiziert, bietet viel Platz, um die derzeitigen hygienischen Vorgaben zu erfüllen. Bei ruhiger Verkehrslage und bestem Wetter schallte der Klang der Trompeten durch die Stadt und zu den Musikern zurück, und neugieriges Interesse, Handy-Aufnahmen und Beifall von den umliegenden Balkonen waren der schönste Lohn für dieses Engagement.

Auch für die kommenden Sonntage sind kurze Turm-Musiken in wechselnder Besetzung zur Gottesdienstzeit geplant. Die Nachbarn der Kirche sind herzlich eingeladen, den Klängen von Balkon oder Fenster zu lauschen.

Vierter Todesfall im Kreisgebiet: Im Rhein-Kreis ist aktuell bei 260 erkrankten Personen eine Infektion mit dem Corona-Virus bestätigt. Eine 88-jährige Frau aus Grevenbroich ist gestern an den Folgen der Erkrankung gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesfälle auf vier.

Kreisweit 39 Personen sind bereits wieder von der Infektion genesen. Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 98 in Neuss, 42 in Dormagen, 39 in Grevenbroich, 35 in Meerbusch, 19 in Kaarst, 14 in Korschenbroich, acht in Jüchen und fünf in Rommerskirchen.

1.162 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 1.062 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Jüchener Kirchengemeide: „Auch und gerade in Zeiten der aktuellen Krise sind wir weiterhin für Sie im Einsatz.“ Für Pfarrer Ulrich Clancett, Leiter der „Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) Jüchen“ und sein Team ist das ganz klar. Selbstverständlich hat sich etwa das Gesicht der Pfarrnachrichten stark verändert. „Dennoch arbeiten wir gerade mit Hochdruck an der farbigen Osterausgabe, die kommende Woche erscheinen soll,“ so der katholische Geistliche.

Viele schmerze es außerdem sehr, dass es derzeit keine öffentlichen Gottesdienste gebe. Deshalb wurde die Möglichkeit geschaffen, die Heilige Messe sonntags um 9.30 Uhr als Hörfunkübertragung in hoher Qualität aus der Jakobus-kirche über das Internet bei LCM-Radio zu verfolgen und mitzufeiern. Hier ist die Internetadresse: http://radio.lcm-dorftechnik.de Auch an den bevorstehen-den Osterfeiertagen wird es Gottesdienst-Übertragungen oder geistliche Angebote geben.

Musikalisches Mittagsgebet: Unter dem Titel "Gottes Bogen in den Wolken" können Interessierte am Mittwoch um 12 00Uhr das erste „musikalische Mittags-Gebet“ aus der Pfarrkirche „St. Joseph“ streamen.

Zu sehen ist das im YouTubeKanal „Katholische Kirche Grevenbroich Rommerskirchen“. Den Link dorthin gibts auf

www.pgvh.de.

Geplant ist mit der neuen Reihe, die montags, mittwochs und freitags jeweils um 12 Uhr an den Orgeln aus den unterschiedlichen Kirchen des Pfarrverbands „Vollrather Höhe“ stattfinden soll, Orgelmusik mit Gebeten und Texten zu senden. An der Orgel am Mittwoch sitzt Kerstin Landsky zu hören. Die liturgische Leitung hat Daniel Gentner

Warnung vor angeblichen Medikamenten gegen Covid-19: In der Corona-Krise werben diverse Internetseiten mit vermeintlichen Arzneimitteln, die Infizierten Heilung versprechen. Friedel Geuenich von der „Barmer“ warnt eindringlich davor, auf diese Versprechen hereinzufallen und die angebotene Ware zu kaufen. „Es gibt noch keine zugelassenen Arzneimittel zur Behandlung von Covid-19. Erste Medikamente befinden sich bisher im Versuchsstadium. Bei den Internetangeboten handelt es sich um Produkte, die keinen wissenschaftlich erwiesenen Nutzen gegen Covid-19 haben“, sagt er.

Schlimmstenfalls könnten solche Mittel sogar schädlich sein, indem sie zum Beispiel unerwünschte Wechselwirkungen mit zugleich eingenommenen Arzneimitteln hervorriefen.

Vorsicht sei auch bei Internetanbietern geboten, die für Nahrungsergänzungsmittel mit falschen Versprechungen werben. „Es gibt keine Nahrungsergänzungsmittel, die eine Infektion mit dem Corona-Virus verhindern oder sogar heilen können“, macht Geuenich.

Städtische Osterferienspiele abgesagt: Die Stadt Bedburg weist darauf hin, dass die für den Zeitraum vom 14. bis 17. April

geplanten Osterferienspiele des städtischen Jugendamtes aufgrund der Entwicklungen der Corona-Pandemie nicht stattfinden werden.

Auch wenn die Stadt Bedburg dieses Mal die Ferienspiele absagen muss, können die Kinder der Stadt ganz sicher sein, dass das Jugendamt auch in Zukunft viele spannende Aktionen für die kleinen Bedburgerinnen und Bedburger in petto hat, so die Stadtsprecherin.

Die städtische Kindertagesstätte in Kelzenberg ist bis auf Weiteres, mindestens bis zum 3. April für die Notbetreuung geschlossen. Eine Erzieherin der Kindertagesstätte wurde positiv auf das Corona-Virus getestet. Alle Eltern der Kinder wurden bereits informiert. Über die weiteren Maßnahmen entscheidet das Kreis-Gesundheitsamt in Absprache mit dem städtischen Ordnungsamt.

Kreis plant kreisweites Diagnosezentrum: Nach den bereits auf Hochtouren laufenden Corona-Teststellen in Neuss und Grevenbroich soll im Rhein-Kreis zum 1. April auch ein Diagnosezentrum für Atemwegserkrankungen seinen Betrieb aufnehmen. Ziel ist es, so Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Bürgermeister Reiner Breuer, ein Diagnosezentrum zu schaffen, das die niedergelassenen Ärzte im Kreisgebiet entlastet und vor allem auch den Patienten Klarheit darüber verschaffen soll, wie ihre Krankheitssymptome zu bewerten sind.

Arztpraxen können dann Patienten mit Atemwegserkrankungen in das Diagnosezentrum überweisen, wo sie von Ärzten unter Schutzausrüstung untersucht werden. Auf diesem Wege soll auch ressourcenschonend mit Schutzkleidung umgegangen werden, die durch die Unterbrechung von Lieferketten immer knapper wird.

Als Standort sind die Räumlichkeiten der ehemaligen Flüchtlingsunterkunft am Nordbad in Neuss - über der dortigen Teststelle - vorgesehen.

Beitragsverzicht für die Kinderbetreuung: Um einer ausufernden Ausbreitung des Corona-Virus entgegen zu wirken, wurden sowohl Schulen als auch Kitas vorerst bis zum 19. April 2020 geschlossen. Die kommunalen Spitzenverbände haben sich jetzt mit der Landesregierung für den Monat April auf einen Kompromiss verständigt:

Die Kommunen verzichten für den Monat April auf die Erhebung der Beiträge für die Betreuungsformen KIBIZ, OGS und Tagespflege.Die Eltern verzichten auf eine Rückerstattung der Beiträge für die beiden letzten Wochen im März. Dies führt dann dazu, dass alle Beteiligten (Land, Kommunen und Eltern) sich die Ausfällte zu je einem Drittel teilen. Die Eltern, die ihre Kinder in der Notbetreuung haben, werden nicht zu Beiträgen herangezogen.

CDU-Landtagsabgeordnete Heike Troles begrüßt diese Vereinbarung: „Das ist ein sehr gutes Zeichen in einer schwierigen Zeit. Alle Beteiligten halten zusammen und übernehmen Verantwortung!“

Aktuell 256 Infektionen: Aktuell sind im Rhein-Kreis 256 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 25 Personen sind kreisweit bereits wieder von der Infektion genesen. Von den mit dem Virus infizierten Personen wohnen 94 in Neuss, 42 in Dormagen, 38 in Grevenbroich, 36 in Meerbusch, 22 in Kaarst, 14 in Korschenbroich, acht in Jüchen und zwei in Rommerskirchen. Unverändert drei Erkrankte sind an den Folgen der Infektion gestorben.

1.062 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 930 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

„NRW-Soforthilfe 2020“: Unternehmen, die durch die Corona-Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, können ab Freitag die „NRW-Soforthilfe 2020“ bei der Bezirksregierung beantragen – und bei der Antragstellung die Hilfe der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein in Anspruch nehmen.

„Wir sind froh, dass die Programme so schnell auf den Weg gebracht wurden“, sagt Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein. „Nun muss das Geld aber auch so schnell wie möglich bei den Unternehmen ankommen.“ Deshalb habe man mit der Landesregierung vereinbart, dass die IHK die Unternehmen bei der elektronischen Antragstellung unterstützt. „Dazu werden wir unsere Corona-Hotline ab morgen nochmal personell aufstocken, die Dienstzeiten ausdehnen und auch am Sonntag erreichbar sein“, so Steinmetz. Am Samstag ist die Hotline von 10 bis 16 Uhr und am Sonntag von 10 bis 14 Uhr besetzt.

Die elektronischen Antragsformulare sind ab morgen online zu finden unter: www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020

Aktuell 220 Infektionen im Rhein-Kreis: Aktuell ist im Rhein-Kreis Neuss bei 220 Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit sind mittlerweile 17 Personen bereits wieder von der Infektion genesen. Unverändert drei Erkrankte sind an den Folgen der Infektion gestorben. Von den mit dem Virus infizierten Personen wohnen 71 in Neuss, 40 in Dormagen, 35 in Grevenbroich, 34 in Meerbusch, 20 in Kaarst, elf in Korschenbroich, sieben in Jüchen und zwei in Rommerskirchen.

1.008 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten. Aktuell sind noch 919 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Lieferdienste: Die Stadt Bedburg gibt unter dem Bereich „Aktuelle Informationen zum Corona-Virus“ auf www.bedburg.de ab sofort einen Überblick über die lokalen Lieferdienste bzw. Take-away-Möglichkeiten, der stetig ergänzt wird.

Gewerbetreibende, die einen solchen Service anbieten, werden gebeten, kurzfristig zu prüfen, ob ihr Angebot hier mit aufgelistet ist und der Stadtverwaltung über das verlinkte Feedback-Formular gegebenenfalls Änderungs- bzw. Aufnahmewünsche

mitzuteilen.

Die Stadt Bedburg ruft die BürgerInnen dazu auf, die Bedburger Liefer- und Abholservices nach Möglichkeit zu nutzen. Zum einen, um sich während der anhaltenden Corona-Krise mit den Gewerbetreibenden solidarisch zu stellen und diese zu unterstützen. Zum anderen können sich ältere und chronisch kranke Mitmenschen sowie alle anderen so zusätzlich schützen.