Landrat fordert Respekt für Einsatz- und Rettungskräfte „Solidarität und gegenseitiger Respekt“

Grevenbroich · Nach einer massiven Bedrohung von Rettungskräften durch einen Mann im Rhein-Kreis hat Landrat Hans-Jürgen Petrauschke mit deutlichen Worten klargestellt, dass Gewalt und Aggression keinen Platz im Alltag haben dürfen.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke betont, dass Gewalt und Aggression keinen Platz in unserer Gesellschaft haben dürfen.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke betont, dass Gewalt und Aggression keinen Platz in unserer Gesellschaft haben dürfen.

Foto: RKN.

„Unsere Gesellschaft fußt auf Solidarität und gegenseitigem Respekt. Solchen Respekt haben alle Menschen verdient. Das gilt insbesondere auch für unsere Polizei-, Feuerwehr- und Rettungskräfte sowie die Beschäftigten im öffentlichen Dienst“, betonte der Landrat in der Sitzung des Kreistags am Mittwoch. „Jegliche Form von Gewalt und Aggression ist inakzeptabel.“

Aus diesem Grund unterstützt der Rhein-Kreis auch aktiv die Ziele der NRW-Landeskampagne „Sicher im Dienst“.

Im Zuge der Bestellung von Michael Wolff zum neuen Kreis-Brandmeister machte Petrauschke im Kreistag deutlich, mit wie viel Engagement und zum Teil hohen persönlichen Risiko sich die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei für das Gemeinwohl einsetzen.

„Sie sind zur Stelle, wenn Menschen in Gefahr sind und Hilfe benötigen, und werden oft im wahrsten Sinne des Wortes zum Lebensretter – und das auch in Situationen, in denen sie im Dienst selbst zu Schaden kommen können“, betonte der Landrat. „Für diesen Einsatz bin ich sehr dankbar.“

Ein Mann soll die Besatzung eines Rettungswagens am Dienstagabend in Neuss mit einem Messer bedroht haben. Im Anschluss soll er auch die hinzugerufene Besatzung eines Streifenwagens mit dem Messer bedroht haben und mit einem Schuss in die Wade außer Gefecht gesetzt worden sein.

Der Mann soll sich mutmaßlich in einer psychischen Ausnahmesituation befunden und zuvor mit Suizid gedroht haben. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, der auch Chef der Kreis-Polizeibehörde ist, betonte, dass Gewalt, Bedrohung und Aggression nicht hinnehmbar sind. Gerade zur Prävention sei es auch wichtig, dass Menschen, die sich mutmaßlich in psychischen Ausnahmesituationen befinden, fachkundige Hilfe zukomme.

(-ekG.)
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