1. Grevenbroich

Neukirchen: Der Mensch kann nicht nur virtuell leben

Neukirchen : „Mensch kann nicht nur virtuell leben“

Am ersten Advent dürfen in Neukirchen Alt und Jung mit dem Einbruch der Dunkelheit wieder erleben, wie der große Weihnachtsbaum vor der Kirche „St. Jakobus“ nach seiner erstmaligen Erleuchtung Licht ins winterliche Dunkel bringt.

Ab diesem Tag wird auf jeden Fall der Weihnachtsbaum im Ortmittelpunkt, für dessen Schmuck seit mehreren Jahren der Verein „Unser Neukirchen“ sorgt, bis nach den Festtagen leuchten.

Wenn es die Entwicklung der Corona-Pandemie erlaubt, möchte der Verein zu diesem Anlass auch wieder die Bewohner des Ortes und der Umgebung ab 16.30 Uhr auf die Wiese an der Kirche einladen, was im Vorjahr aufgrund des Versammlungsverbotes gemäß Corona-Schutzverordnung nicht zulässig war. Der Verein gewährleistet dann eine Einlasskontrolle auf Einhaltung entsprechend den zu diesem Zeitpunkt gültigen Vorschriften für Freiluftveranstaltungen. Da er unter diesen Bedingungen den Verkauf von Glühwein nicht selbst durchführen kann, hat er das Restaurant „Stenbrock“ um Übernahme des Getränke- und Waffelverkaufs gebeten.

„Dadurch ist gewährleistet, dass auch dies den Corona-Vorschriften gemäß erfolgt“, so Vereinssprecher Ulrich Quack. Da die Veranstaltung im Freien stattfindet, sei eine Infektionsübertragung nach Meinung der Experten weitaus unwahrscheinlicher als bei Feiern in geschlossenen Räumen.

Zum gleichen Termin wie der Weihnachtsbaum werden auch wieder die Adventssterne an 30 Straßenlaternen entlang der Haupt-Durchfahrtsstrasse erstrahlen. Für die Montage dankt der Verein der Unternehmer Chateau.

Durch die festliche Beleuchtung empfinden viele Neukirchenern den ersten Advent als festlichen Auftakt der Weihnachtszeit. Der Verein hat sich entschlossen, die Veranstaltung, soweit zulässig, nicht wieder wegen Corona ausfallen zu lassen, damit diese Möglichkeit zur Begegung nicht verloren geht.

Noch einmal Quack: „Corona hat uns seit beinahe zwei Jahren einen Teil unseres sozialen Lebens genommen. Besuche wurden im privaten Bereich reduziert, die Zusammenarbeit und der Kontakt am Arbeitsplatz in vielen Fällen abgelöst von Home-Office und Video-Konferenzen. Gestik und Mimik sind nicht mehr wahrnehmbar, wenn die Kommunikation mit Hilfe vn Technik erfolgt. In der Weihnachtsgeschichte kommt Gott leibhaftig zu uns; das macht deutlich, dass wir körperliche Wesen sind, die Zufriedenheit nicht dauerhaft im virtuellen Raum finden können, sondern den persönlichen Kontakt brauchen.“

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Auch die sonstigen jahreszeitlichen Aktivitäten von „Unser Neukirchen“ finden in diesem Jahr wieder statt. Das Interesse der an Dorfgeschichte Interessierten findet wieder der Kalender mit historischen Fotos für 2022.

Da die Jakobus-Apotheke geschlossen hat, wurde der Kalender in diesem Jahr vom „EDEKA-Markt Fausten“, dem „Landhandel Offer“, der Volksbank Neuss und dem Hotel-Restaurant „Stenbrock“ gesponsert und ist bei diesen erhältlich.