Stellvertretender Schulleiter des Gymnasiums geht Tolle Aktion zum Abschied: Überraschung der Schüler

Jüchen · Zum Ende seiner Zeit am Gymnasium gab es für den stellvertretenden Schulleiter Marcus Hübner eine ganz besondere Überraschung: Die Schüler hatten im ganzen Schulgebäude Plakate aufgehangen, um dem beliebten Lehrer zu zeigen, wie sehr sie ihn vermissen werden.

 Rajeena Babu und Sophia Pan sprechen im Namen der Schüler: „Wir werden Herrn Hübner vermissen.“

Rajeena Babu und Sophia Pan sprechen im Namen der Schüler: „Wir werden Herrn Hübner vermissen.“

Foto: Kurier-Verlag GmbH/Julia Schäfer

„Wir haben wirklich viele tolle Lehrer, aber mit Herrn Hübner war es noch mal anders“, schwärmt Schülersprecherin Rajeena Babu und erklärt, was sie damit meint: „Herr Hübner ist uns immer auf Augenhöhe begegnet. Er hat uns ernst genommen, war nicht nur der Erwachsene und wir die Kinder.“ Auch in der Phase des Homeschoolings, bei dem es im Bereich Digitalisierung auf Know-how und auch Mut zu neuen Wegen ankam, zeigte Hübner, dass sein Engagement die Schüler durch die schwere Zeit brachte.

„Wir sind wirklich dankbar für alles, was er für uns getan hat“, weiß auch Schülerin Sophia Pan. Der Unterricht sei spannend gewesen, das Lernen habe Spaß gemacht und der Lehrer habe sich immer für die Schüler interessiert, sei für die meisten so etwas wie die gute Seele der Schule gewesen. Auch die nötige Strenge habe nicht gefehlt, sei aber „angebracht und nett“ gewesen: „Es ist wirklich ein schwerer Verlust, dass Herr Hübner geht. Wir sind alle traurig und werden ihn vermissen“, sind sich die Schülerinnen einig.

Gymnasium Jüchen: Abschiedsaktion für stellvertretenden Schulleiter
Foto: Gymnasium Jüchen

Auch der Vorsitzende der Schulpflegschaft Thomas Sablotny ist zu Ohren gekommen, wie traurig die Schüler sind, den engagierten Lehrer weiterziehen zu lassen: „Mit Marcus Hübner verliert die Schule einen engagierten Menschen, der immer einen guten Draht zu Eltern, Schülern und Schülerinnen hatte. Für die Schule ein großer Verlust – aber ich kann seine Entscheidung nachvollziehen und wünsche ihm viel Erfolg an seiner neuen Schule.“

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