Feierabendmärkte locken wieder auf den Jüchener Markt Mehr Termine: „Jüchen schmeckt“ geht bald in die nächste Runde

Jüchen · Es wird wieder geschlemmt in Jüchen: Die Stadt Jüchen setzt die erfolgreiche Veranstaltungsreihe „Jüchen schmeckt“ in diesem Jahr an gleich vier Terminen im Mai, Juni, Juli und September fort.

Von links: Lisa Niessen (Mitarbeiterin von Marc Pesch), Matthias Peters (NEW), Wirtschaftsförderin Carolin Voigt, Bürgermeister Philipp Sieben und Veranstalter Marc Pesch.

Foto: Kurier Verlag GmbH/Daniela Furth

Nepalesisch, Kibbeling, Dry Aged Rind Burger, griechische Grillspezialitäten, Currywurst, Poffertjes – wenn Veranstalter Marc Pesch aufzählt, auf welche Foodtrucks sich die Besucher in diesem Jahr freuen dürfen, läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Authentische Küche aus verschiedenen Ländern und Regionen wird es geben. Bei der Vielfalt an Foodtrucks wird sicher wie im vergangenen Jahr jeder fündig. „Natürlich gibt es dazu auch wieder die passenden Getränke“, so Pesch weiter – von Bier über Wein und Cocktails bis hin zu Softdrinks gibt es.

Start ist am 5. Mai von 17 bis 22 Uhr auf dem Markt in Jüchen. Der zentrale Platz verwandelt sich in einen Treffpunkt für Genießer und lädt zum Schlemmen, Plaudern und Verweilen in entspannter Atmosphäre ein. Passende Dekoration, gemütliche Sitzgelegenheiten und Musik sorgen für ein rundum stimmungsvolles Feierabenderlebnis. Zur Auftaktveranstaltung sind 15 Trucks mit dabei. Die vielen Besucher dürfen sich auf bekannte Gesichter, aber auch auf neue Anbieter freuen. Ein guter Mix werde es, versprechen die Organisatoren. Die Foodtrucks kommen dabei nicht nur aus NRW, sondern nehmen auch weitere Wege, beispielsweise aus Rheinland-Pfalz, für die Teilnahme am Feierabendmarkt in Jüchen auf sich. „Das spricht für die Veranstaltung hier“, freut sich Marc Pesch.

Die Feierabendmärkte feierten vergangenes Jahr mehr als erfolgreich Premiere in Jüchen. Aufgrund der sehr positiven Resonanz durch die Bürger sowie durch die Gastronomen wird die Veranstaltungsreihe nun zum zweiten Mal mit Eventorganisator Marc Pesch und dessen Partneragentur Dustin Thissen durchgeführt. „Jüchen hat sich auf Anhieb zu einem unserer besten Standorte entwickelt“, sagt Marc Pesch, „die Zusammenarbeit mit der Stadt hat hervorragend geklappt.“

Bis zu 3.000 Besucher waren bei den einzelnen Märkten mit dabei, vor allem bei schönem Wetter wurde es auf dem Marktplatz im Herzen von Jüchen richtig voll. „Daran wollen wir natürlich in diesem Jahr anknüpfen“, so Wirtschaftsförderin Carolin Voigt. Sie lädt auch wieder alle Unternehmen zum ungezwungenen Netzwerktreffen ein. Bereits im vergangenen Jahr war sie auf die Unternehmer im Stadtgebiet zugegangen, um sie persönlich zu den Feierabendmärkten einzuladen. Das sei gut angekommen. „Wir möchten die lockere Atmosphäre nutzen, um ins Gespräch zu kommen. Das erste Getränk geht dabei auf uns“, betont die Wirtschaftsförderin.

Auch Bürgermeister Philipp Sieben war 2025 regelmäßiger Gast der Schlemmermeile am Dienstagabend. „Die Streetfood-Feierabendmärkte sind in Jüchen hervorragend angekommen“, so Sieben, „sie sind eine Bereicherung für unsere Stadt.“ Entsprechend gibt es in diesem Jahr auch vier statt bisher drei Termine. Weitere Feierabendmärkte finden am 9. Juni, 7. Juli und am 1. September jeweils von 17 bis 22 Uhr statt. Der Termin im September wird von der NEW AG unterstützt. Matthias Peters von der NEW AG erklärt dazu: „Wir möchten als regionales Unternehmen auch etwas zurückgeben. Daher unterstützen wir gezielt Veranstaltungen, die der gesamten Stadt zugutekommen. Die Feierabendmärkte sind ein super Beispiel dafür, wie für ein Gemeinschaftserlebnis gesorgt wird.“

Jetzt, wo es in Runde zwei der Veranstaltungsreihe geht, sind Stadt und Veranstalter schon ein eingespieltes Team. Gemeinsam wird auf- und abgebaut (los geht es meist um 13 Uhr und fertig ist man oft erst gegen Mitternacht) und für die Stromversorgung gesorgt. Gut 1 Kilometer Kabel werde dafür verlegt, verrät Lisa Niessen, die „Marktmeisterin“ im Team von Marc Pesch. Sie freut sich, dass in diesem Jahr die Stromversorgung runder laufen wird. Denn wie Carolin Voigt berichtet, werde voraussichtlich Ende April der so genannten „Marktschrank“ fertig sein: „Damit sind wir nicht mehr auf große Generatoren angewiesen und können den Platz sinnvoll bestücken.“

„Wir freuen uns auf viele Besucher, die zum Saisonauftakt Lust darauf haben, etwas Leckeres zu essen, Freunde zu treffen und ein Feierabendbier oder einen Wein zu trinken“, so die Organisatoren.