VfB Hochneukirch lädt wieder zum Yeti-Cup Der Spaß am Spiel steht im Vordergrund

Hochneukirch · Die Vorfreude steigt: In der kommenden Woche wird es wieder voll auf der Sportanlage an der Peter-Busch-Straße, denn der VfB Hochneukirch lädt zum vierten Yeti-Cup ein. Rund 1.500 Nachwuchskicker aus Kindergärten, Grundschulen und Vereinen werden bei diesem besonderen Jugendturnier wieder ihr Können am Ball zeigen.

Strahlende Gesichter bei den Teilnehmern des Yeti-Cups wird es sicher auch in diesem Jahr wieder geben. Da freut sich auch das Maskottchen!

Foto: VfB Hochneukirch

Mittlerweile ist der Yeti-Cup lieb gewonnene Tradition und ein echtes Highlight vor den Sommerferien – nicht nur für die Kids, sind sich die Organisatoren einig. Dass vom 12. bis 15. Juni weit über tausend kleine Fußballer die heimische Sportanlage stürmen, freut Sebastian Plum, sportlicher Leiter der VfB-Junioren und Yeti-Cup-Turnierleiter, sehr: „Das Interesse war wieder so groß, dass schnell alle Plätze belegt waren.“ Das Jugendturnier erfreut sich dabei nicht nur bei den Jüchenern großer Beliebtheit, sondern auch über die Stadtgrenzen hinaus. Beispielsweise werden wieder Teilnehmer aus Mönchengladbach und Grevenbroich erwartet.

Während die Grundschulen, alle aus Jüchen sind mit Mannschaften vertreten, am Freitag den Startschuss für den vierten Yeti-Cup geben, folgen am Nachmittag ab 16.30 Uhr direkt die ersten Spiele des Vereins-Cups (C- und B-Jugend). Am Samstag geht der Vereins-Cup mit Spielen der Bambini ab 9.30 Uhr weiter, E2 und E1 stürmen ab 13 beziehungsweise 17 Uhr den Platz. Auch am Sonntag fällt der Startschuss um 9.30 Uhr, wenn die D-Jugend ihren Sieger ausspielt. Ab 12.45 Uhr kicken die F2 und F1 und ab 17 Uhr treten die C-Juniorinnen an. Den krönenden Abschluss des Yeti-Cups bilden am Montag wieder die Kitas: 13 Stück, bis auf eine auch alle aus Jüchen, sind dabei.

Was besonders für die Teilnehmer der Grundschulen und Kitas wichtig ist, erklärt Jule Schäfer vom Organisationsteam: „Der sportliche Wettkampf steht nicht im Vordergrund, sondern der Spaß am Spiel. Deswegen werden beispielsweise die Mannschaften der Grundschulen bewusst aufgeteilt in Kinder, die schon Erfahrung haben, und Kinder, die noch nie gespielt haben.“ Vielleicht könne so am Ende bei dem einen oder anderen das Interesse am Spielen im Verein geweckt werden.

Viele Teilnehmer würden schon fleißig trainieren, berichten Sebastian Plum und Jule Schäfer, wofür der VfB Hochneukirch auch in diesem Jahr abermals den Sportplatz zur Verfügung stellt. Die Freude, mit denen die Kids schon im Vorfeld dabei sind, lasse auf wieder einmal unvergessliche Tage für Klein und Groß, Teilnehmer, Besucher und Organisatoren hoffen.

Ohne das engagierte Organisationsteam und die vielen ehrenamtlichen Helfer wäre ein solch großes Event wie der Yeti-Cup nicht stemmbar.

Foto: Eva Bergmann

Und natürlich wird es neben dem Platz ein gewohnt buntes Rahmenprogramm geben. „Wir haben uns bei der Planung des Yeti-Cups von Anfang an gefragt: Was vermissen wir, wenn wir mit unseren Kindern zu Turnieren fahren? Und dann überlegt, was wir umsetzen können“, erzählt Jule Schäfer. So entstand ein tolles Familienfest, das zum Verweilen einlädt – mit Hüpfburg, Tombola (750 Preise warten auf glückliche Gewinner) und der einen oder anderen Überraschung.

Die Kinderbelustigung ist dabei dieses Mal Vereinssache: „Wir haben eine tolle Mädchenmannschaft, die C-Juniorinnen, die sich in diesem Jahr ein richtig schönes Programm einfallen lassen hat.“ Das leibliche Wohl kommt natürlich ebenfalls nicht zu kurz: Neben der obligatorischen Bratwurst – die gehört zum Fußball einfach für viele dazu – wird es von Kuchen bis Pasta mit diversen Soßen eine bunte Auswahl an Leckereien geben. Da ist garantiert für jeden etwas dabei.

Der Erlös des Yeti-Cups kommt dabei hauptsächlich der Jugendabteilung zugute. In den vergangenen Jahren wurde unter anderem in die Lichtanlage des Kleinspielfelds investiert und es ging für die komplette Jugendabteilung (120 Kinder) zu einem Spiel von Borussia. Außerdem wurde die Terrasse erweitert, sodass es sich dort noch mehr Personen gemütlich machen können.

Da nicht nur viele Teilnehmer, sondern auch viele Besucher erwartet werden, freuen sich die Organisatoren, dass die Stadt Jüchen wie im Vorjahr den Ascheplatz direkt neben dem VfB-Sportplatz zur Verfügung stellt: „Wir sind sehr dankbar, dass das wieder geklappt hat.“ Dadurch werde die Parkplatzsituation deutlich entspannter für alle.

Ein großes Dankeschön richten die Organisatoren außerdem schon jetzt an alle, die beim Yeti-Cup mitanpacken. „Es sind wieder über 100 Ehrenamtliche aus dem Umfeld des Vereins – von Spielern bis hin zu Eltern und Großeltern – dabei. Wir haben ein tolles Team und nur mit diesem Miteinander funktioniert ein solches Event“, strahlt Jule Schäfer. Besonders stolz sind die Organisatoren, dass selbst die jungen Vereinsmitglieder mit Freude dabei sind und gerne zahlreiche Aufgaben übernehmen.

Und so anstrengend es manches Mal vielleicht auch sein mag, sind die vielen strahlenden Kinderaugen und glücklichen Besucher am Ende des Tages alle Mühen wert. Gerne erinnert sich Jule Schäfer da an eine Unterhaltung mit einer Mutter zurück: „Sie sagte: ,Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was ihr den Kindern ermöglicht und welche Erinnerungen ihr hier schafft.‘ Da hatte ich Tränen in den Augen, denn genau dafür machen wir das alles.“

Infos rund um den vierten Yeti-Cup des VfB Hochneukirch gibt es unter www.yeti-cup.de.