Lebensziel: Viel Geld verdienen, um Kindern Chance zu bieten

Lebensziel: Viel Geld verdienen, um Kindern Chance zu bieten

„Es ist ein tolles Gefühl die Kindergärten zu betreten“, freut sich Katrin Weyers, „man wird direkt strahlend empfangen, alle Kinder wollen zu einem, wollen mit dir sprechen, mit dir spielen oder dir einfach nur die Hand geben.“ Bereits zum zweiten Mal ist die 28-Jährige in Swakopmund, Namibia, und unterstützt vor Ort eine Spendenaktion.

„Die Kinder sind alle sehr glücklich, da sie es nicht anders kennen“, berichtet Weyers weiter, „sie begreifen noch nicht, dass das Leben für sie nicht viel bereit halten wird, wenn sie es aus dem Ort nicht rausschaffen.“

Genau deshalb hat es sich die Jüchenerin zum Ziel gesetzt viel Geld zu verdienen und ihre Zeit damit zu verbringen Kindern eine Chance zu bieten, egal woher sie kommen.

„Die beste Freundin meiner Oma ist im Alter von 18 Jahren als Nonne nach Namibia geschickt worden“, weiß sie, „hier war sie lange als Lehrerin tätig. Vor über drei Jahren sind meine Eltern mit meiner Oma das erste mal nach Namibia gereist, um sie zu besuchen. Die Freundin meiner Oma hat dann das Armen-Viertel, was es hier in Namibia vor jedem Ort gibt, gezeigt.“

Dort wohnen 15.000 Menschen in Papphütten und Blechhaufen. „Das ganze Areal ähnelt einer Müllhalde. Die Menschen haben kein Geld, keine Arbeit, kein Zuhause“, berichtet sie, „da war Meinen Eltern klar, sie möchten etwas zurückgeben und so ist der der Kontakt zu Lohre Bohm entstanden.“

Einer pensionierten Lehrern, die seit ihrer Rente in Namibia lebt und sich sich zur Aufgabe gemacht hat, in den Armen-Vierteln mithilfe von Spenden Kindergärten zu bauen.

Schon damals spendete die Familie Weyers durch die Unterstützung von Familie und Freunden an Lohre Bohm und ihre Organisation „Kleine Engel Namibia“.

„Im vergangenen Jahr haben wir das erste Mal eine Dose auf die Theke der Bäckerei ,Weyers’ gestellt und einiges sammeln können. Dieses Jahr wurde es noch mehr“, freut sich Katrin Weyers. So spendeten sogar die Bäckerei-Verkäuferinnen ihr Trinkgeld. „Ich habe mich dieses Jahr entschlossen einige Male öfter mit Lohre Bohm zu fahren“, so die 28-Jährige.

-agr.

(Kurier-Verlag)
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