Zahlreiche Landtagsabgeordnete und Vertreter des Garten- und Landschaftsbaus, der verschiedenen Kommunen und der Medien nutzten den Sommerempfang zum Austausch. In ihrem Grußwort betonte NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen die Bedeutung von Gartenschauen für die Stadt- und Regionalentwicklung. Bundesweit würde Nordrhein-Westfalen mit seinen Gartenschauen einen Spitzenplatz einnehmen.
Verschiedene Gartenschauen finden in NRW in den kommenden zehn Jahren statt. Zu den Veranstalterinnen des Empfangs zählten neben der laufenden Landesgartenschau Neuss die Internationale Gartenausstellung (IGA) Metropole Ruhr im Jahr 2027, die Landesgartenschau Kleve 2029, die Bundesgartenschau (BUGA) Wuppertal 2031 sowie die IGA Garzweiler 2037 im Rheinischen Revier.
In einer kurzen Talkrunde diskutierten bei dem Empfang Vertreter der beteiligten Organisationen die Bedeutung der Landesgartenschauen auf kommunaler Ebene beispielsweise für Neuss und Kleve. Eine zweite Runde unter anderem mit dem Geschäftsführer des Zweckverbandes LANDFOLGE Garzweiler Volker Mielchen warf einen Blick auf die Rolle von BUGA und IGA als Impulsgeber für die Zukunft von ganzen Regionen im Wandel. NRW richtet die BUGA 2031 aus und die beiden nächsten IGA 2027 und 2037, da diese lediglich alle zehn Jahre stattfinden.
Volker Mielchen: „Am Tagebau Garzweiler endet die sehr lange Tradition des Kohlebergbaus in NRW. Dieser Tagebau bildet eine einzigartige Kulisse für die beispielhafte Gestaltung der Zukunft mit wichtigen Themen wie Klimawandel, Wasser oder Wohnen und Wirtschaften der Zukunft. Dabei muss sich die Perspektive der Menschen mit Blick auf den Raum um 180 Grad drehen – vom Tagebau zur Zukunftslandschaft. Das ist eine spannende Aufgabe für unsere IGA.“
Unter www.landfolge.de/iga2037 finden sich aktuelle Informationen zum Konzept.