Nach Tod des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Ralf Pritzke SPD-Fraktion wählt neues Führungsquartett

Jüchen · Nach dem plötzlichen Tod ihres stellvertretenden Vorsitzenden und langjährigen Fraktionsmitglieds Ralf Pritzke musste die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Jüchen ihren Vorstand neu wählen und vervollständigen. Dem weiterhin amtierenden Fraktionsvorsitzenden Norbert John stehen nun Fabian Koglin, Sven Huppertz und Dagmar Kaisers als Stellvertreter zur Seite. Im Stadtrat nimmt Heinz Kiefer als neues Ratsmitglied für die SPD den Platz von Ralf Pritzke ein.

Der neue Fraktionsvorstand der SPD Jüchen mit (von links) Sven Huppertz, Norbert John, Fabian Koglin und Dagmar Kaisers.

Foto: SPD Jüchen

Erst im vergangenen September hatte sich die neue, auf elf Köpfe angewachsene Ratsfraktion der Jüchener SPD konstituiert und ihren Vorstand für die begonnene Ratsperiode gewählt. Der vollkommen unerwartete und schockierende Tod des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Ralf Pritzke erzwang nun eine Neuwahl, mit dem der Vorstand wieder vollständig wurde.

Vorsitzender der SPD-Fraktion bleibt wie bisher Norbert John – der Otzenrather steht der Fraktion seit Anfang 2023 vor. Zum neuen 1. stellvertretenden Vorsitzenden wurde Fabian Koglin aus Hochneukirch gewählt, zum 2. Stellvertreter Sven Huppertz aus Stessen, die beide bisher schon dem Fraktionsvorstand in anderer Funktion angehörten. Neu in das Gremium gewählt wurde Dagmar Kaisers aus Jüchen, die den Posten der 3. stellvertretenden Vorsitzenden einnimmt. Alle Wahlen erfolgten dabei einstimmig.

Das Ratsmandat des verstorbenen Ralf Pritzke wird von einem weiteren Gierather übernommen: Heinz Kiefer rückt von der Reserveliste nach und gehört jetzt als SPD-Vertreter dem Jüchener Stadtrat an.

Fraktionsvorsitzender Norbert John: „Wir werden die Arbeit im Fraktionsvorstand ganz im Sinne von Ralf Pritzke fortsetzen. Ich freue mich, dass wir mit einer gesunden Mischung aus jungen und erfahrenen Mitgliedern in Vorstand und Ratsfraktion kraftvoll und ideenreich für die Belange der Bürgerinnen und Bürger arbeiten können.“