Porkolab feiert Ordinationsjubiläum

Porkolab feiert Ordinationsjubiläum

„Eigentlich hatte ich vor, Geschichte zu studieren und Lehrer zu werden“, lächelt Pfarrer Horst Porkolab, „davon habe ich dann doch abgesehen, weil ich mir vor den staatlichen Aufnahmeprüfungen den ganzen roten Parteimist nicht reinziehen wollte“.

Als Siebenbürger Sachse in Rumänien entschied sich der 56-Jährige damals dazu Pfarrer in der evangelisch-lutherischen Kirche zu werden. „Die Kirche war für unsere deutsche Minderheit im Sozialismus ein behütendes, bergendes Sonderwesen, trotz aller Beeinträchtigungen von außen. Ein Fenster zur Identitätsbewahrung und zur inneren Freiheit“, ist der Jüchener heute noch überzeugt.

Am 30. September ab 10.15 Uhr feiert Porkolab im Rahmen eines Festgottesdienstes in der Ev. Hofkirche Jüchen sein 25-jähriges Ordinationsjubiläum. Begleitet wird dieser von Instrumentalmusik und einem kleinen Chor. Im Anschluss an den Gottesdienst wird es einen Empfang geben. „Ich möchte aber den Eindruck vermeiden, ich würde mich selber feiern wollen“, stellt Horst Porkolab klar, „es geht um ein geistliches Amt, dessen zentrale Aufgabe darin besteht, an Gott zu erinnern. [...]“

Mehr über den Werdegang von Pfarrer Horst Porkolab, seine Gedanken über die Kirche sowie den Ruf Gottes in seinem Leben, erfahren Sie in einem Interview im nächsten „Menschen in Jüchen“, das am 27. Oktober erscheint.

Alina Gries

(Kurier-Verlag)