: „Mitdenkangebot“ will zum „Selberhandeln“ anstiften

: „Mitdenkangebot“ will zum „Selberhandeln“ anstiften

Grevenbroich. Kabarett und Comedy bei „Kultur extra“ im Forum des Pascal-Gymnasiums sind seit Jahren ein Garant für äußerst unterhaltsame Abende mit wirklich interessanten Künstlern.

Los geht’s am 18. Januar mit Johann König, dem Poeten unter den Komikern, mit seinem famosen Programm „Jubel, Trubel, Heiserkeit“. Kühl in der Analyse, warm in der Poesie und heiß in der Darbietung ist das Bühnenstück des Ausnahme-Cholerikers.

Am 14. März wird hoher Besuch aus Berlin erwartet, denn das Kabarett Theater „Distel“ ist mit seinem Programm „Einmal Zukunft und zurück!“ gebucht. Auch nach 65 Jahren ist die „Distel“ noch in Aufbruchstimmung, denn zeitkritisches Kabarett wird gebraucht – mehr denn je! Scharfe Politik-Satire ist das Metier der „Distel“.

Weiter geht’s nach der Sommerpause am 10. Oktober mit Ausnahmekünstler Hagen Rether. Seine lockeren Klavierakkorde und seine bitterbösen

Wahrheiten stiften zum Selberdenken und -handeln an. Er bietet kein klassisches Kabarett, sondern eher ein assoziatives Spiel, ein Mitdenkangebot ganz unter dem Motto „Wir können die Welt nicht retten? Ja, wer denn sonst?“

Die Schweizer „Starbugs Comedy“ macht am 14. November 2020 während ihrer Deutschland-Tour mit ihrem fulminanten Spektakel „Crash Boom Bang“ Station in Grevenbroich. Sie sind die Überflieger der Schweizer Show-Szene und die weltweit erfolgreichste Schweizer Comedy Show. Unterhaltung auf neuem Level, fast ohne Worte aber mit Dauereinsatz der Lachmuskeln des Publikums.

Zum Abschluss des Veranstaltungsjahres gibt es am 12. Dezember 2020 mit dem „Zuckerfest für Diabetiker“ eine kleine Einführung in deutsch-türkische Problemzonen. Grimme-Preisträger Moritz Netenjakob und sein Team laden zu einem ebenso unterhaltsamen wie lehrreichen Kabarettabend ein, der Großhirn und Zwerchfell gleichermaßen stimulieren dürfte.

Ein Abo für fünf Veranstaltungen ist unter der amtlichen Rufnummer 02181/608-658 ab 77 Euro erhältlich. Einzelkarten gibt es ab 20 Euro bei den bekannten Vorverkaufsstellen.

-ekG.

Mehr von Erft-Kurier