Interkommunales Netzwerk Kinderschutz Gemeinsam fürs Kindeswohl

Grevenbroich · Zum zweiten interkommunalen Netzwerktreffen trafen sich jetzt mehr als 100 Akteure aus dem Rhein-Kreis. Mit dabei waren auch die zehn Netzwerkkoordinatoren aus den Kommunen.

Sie vertraten die Jugendämter der Kommunen (von links): Alexandra Bertho (Rhein-Kreis), Mona Ohlenforst (Neuss), Charlotte Schöner (Meerbusch), Martina Bläser (Kaarst), Martina Richter (Grevenbroich), Alessa Maukel (Grevenbroich), Uwe Sandvoss (Dormagen) und Maike Dauber (Rhein-Kreis). Nicht dabei waren Diana Friedrichs (Kaarst) und Anna Kempen (Neuss).

Foto: RKN.

Zum Netzwerk „Kinderschutz im Rhein-Kreis“ gehören alle im Kinderschutz relevanten Institutionen aus den Bereichen Jugendhilfe, Justiz, Medizin/Gesundheit und Bildung.

Zunächst gaben die Vertreter der einzelnen Jugendämter einen Einblick in die Arbeit der Netzwerkkoordinatoren. Im Anschluss daran stand ein fiktiver Kinderschutzfall im Mittelpunkt.

In einem Planspiel schlüpften alle Teilnehmer in eine für sie neue Rolle. Sie betrachteten aus Sicht von Schule, Sportverein und KiTa Gefährdungsaspekte, gingen in den Austausch und setzten sich gemeinsam dafür ein, das Kindeswohl zu sichern. Mit einem Ausblick auf die geplanten Aktivitäten in diesem und im nächsten Jahr endete das Treffen.

Vertreten waren alle Akteure, die Berührungspunkte mit Kindeswohlgefährdung haben: Vertreterinnen und Vertreter aus Schulen, vom Schulamt und schulpsychologischen Dienst, aus Kliniken, von der Staatsanwaltschaft und vom Familiengericht, freie und öffentliche Träger aus der Jugendhilfe sowie vom Jobcenter. Das Organisationsteam freute sich über die gute Resonanz und wertete die Veranstaltung als vollen Erfolg. So konnten alle Teilnehmenden mit Blick auf Vernetzung und Information von dem Treffen profitieren.

(-ekG.)