Herrenlose Luftmatratze löst umfangreichen Einsatz auf der Erft aus Suche nach gekentertem Erftschwimmer

Wevelinghoven · Die Suche nach einer möglicherweise vermissten Person in der Erft war am Samstagabend gegen 20.30 Uhr Auslöser eines umfangreichen Sucheinsatzes für Kräfte der Feuerwehren aus Grevenbroich und Jüchen, sowie des Rettungsdienstes der DLRG und der Wasserwacht aus dem Rhein-Kreis.

 Mit Schlauchbooten suchte die Feuerwehgr die Erft ab.

Mit Schlauchbooten suchte die Feuerwehgr die Erft ab.

Foto: FW GV

Passanten hatten in Wevelinghoven in Höhe der Erft-Brücke „An der Untermühle“ eine herrenlose Luftmatratze auf der Erft entdeckt, die sich an einem Baum verhakt hatte. Weil in der unmittelbaren Umgebung keine zugehörige Person zu finden war, bestand die Möglichkeit, dass der Besitzer gekentert oder etwa aufgrund eines Kreislaufversagens in den Fluss gestürzt war. Daher entsandte die Kreisleitstelle Rhein-Kreis zahlreiche Rettungskräfte an die Erft.

Die wenig später an der Erft eintreffenden Kräfte der Grevenbroicher Wehr kontrollierten zunächst den Uferbereich am Fundort und begannen anschließend das Ufer flussauf- und abwärts abzusuchen. Dabei setzten die Rettungskräfte zum einen zwei Schlauchboote für die Suche auf dem Wasser ein. Zum anderen kontrollierten mehrere Fußtrupps die Uferverläufe und befragten dabei Angler, Anlieger und Fußgänger, ob diese eine oder mehrere hilfebedürftige Personen gesehen hätten.

 Auch Drohnen waren im Einsatz.

Auch Drohnen waren im Einsatz.

Foto: FW GV

Kräfte der DLRG sowie der Wasserwacht standen zur Unterstützung ebenfalls mit starken Kräften, unter anderem mit Tauchern sowie weiteren Rettungsbooten, in Wevelinghoven in Bereitstellung.

Suche nach gekentertem Erftschwimmer
Foto: FW GV

Um das ausgedehnte Gelände entlang des Flusses auch aus der Luft auf möglicherweise in Not geratene Erft-Schwimmer überprüfen zu können, forderte der Einsatzleiter der Grevenbroicher Wehr die Hilfe der Kollegen aus Jüchen an. Diese setzten anschließend ihre Drohne ein, um mithilfe der fliegenden Wärmebildkamera die Ufer und Böschungen ebenfalls zu kontrollieren.

„Als nach rund eineinhalbstündiger Suche entlang des Erft-Abschnittes zwischen Hemmerdener Weg und Gilverather Hof alle Kontrollen erfolglos geblieben waren und es auch keine Augenzeugen eines möglichen Unfalls gab, haben wir in Absprache mit der Polizei die Suchmaßnahmen beendet“, so Stephan Durst, Einsatzleiter der Grevenbroicher Wehr.

 Wasserwacht und DLRG waren auch im Einsatz-

Wasserwacht und DLRG waren auch im Einsatz-

Foto: FW GV

Gegen 22.15 Uhr wurden alle Kräfte aus dem Einsatz entlassen. Eingesetzt waren rund 55 Helfer der hauptamtlichen Wache Grevenbroich, sowie der ehrenamtlichen Löscheinheiten aus Wevelinghoven und Kapellen, der Feuerwehr Jüchen sowie der Wasserwacht und der DLRG und des Rettungsdienstes aus dem Rhein-Kreis.

(-ekG.)
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