Diskussion mit Ansgar Heveling und Lutz Lienenkämper CDU Jüchen: Einfach laut denken

Jüchen · Den Jüchenern brennen viele Fragen rund um die Neugestaltung der Zukunft Jüchens auf der Seele. Was passiert mit Jüchen, wenn der Tagebau weg ist? Wie können wir den Strukturwandel gestalten? Wie gehen wir mit den Herausforderungen für kommunale Haushalte um? Um über diese und weitere Fragen zu diskutieren, hat die CDU Jüchen vor Kurzem zwei ihrer Abgeordneten ins Nikolauskloster geladen.

 Von links: Ralf Cremers, Justin Krönauer, Ansgar Heveling, Lutz Lienenkämper, Sven Ladeck und Harald Zillikens.

Von links: Ralf Cremers, Justin Krönauer, Ansgar Heveling, Lutz Lienenkämper, Sven Ladeck und Harald Zillikens.

Foto: CDU Jüchen

Der Bundestagsabgeordnete Ansgar Heveling und der Landtagsabgeordnete Lutz Lienenkämper sind dem Ruf gefolgt. Ansgar Heveling war sehr angetan von dem gemeinsamen Brainstorming: „Ich habe mich sehr gefreut, dass wir uns am vergangenen Samstag in ungezwungener Atmosphäre zu den verschiedensten Themenbereichen austauschen konnten. Die Meinungen und auch die Stimmung der Bürgerinnen und Bürger zu erfahren, ist eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen für unsere gemeinsame politische Arbeit!“

In der angeregten Diskussion haben die Mitglieder sich über die vielen Herausforderungen ausgetauscht. Als hohe Priorität gilt die Verfüllung des Restlochs sowie die Realisierung der Rheinwasser-Transportleitung. Durch eine gemeinsame Kraftanstrengung aller politischen Ebenen will die CDU Jüchen die Tagebaufolgelandschaft gestalten. Hierzu erwarten die Mitglieder, dass Jüchen entsprechend bei Fördermaßnahmen entsprechend zu berücksichtigen.

Der Umstand, dass der Bund den Kommunen immer neue Aufgaben aufdrückt, diese allerdings nicht ausreichend finanziert, wurde scharf kritisiert. Beispielsweise zwingt der verpflichtende offene Ganztag Kommunen wie Jüchen zu Rekordinvestitionen in die Schullandschaft, die kommunale Haushalte massiv fordern, genauso wie die Unterbringung einer steigenden Zahl geflüchteter Personen.

Obwohl die Solidarität in den Kommunen groß ist, wurde auf der Versammlung auf begrenzte Möglichkeiten hingewiesen. „Es war wichtig, diese Herausforderungen anzusprechen, denn die mehr als angespannte Situation trifft nicht nur Jüchen, sondern zwingt 40 Prozent der Kommunen in NRW in die Haushaltssicherung. Der Spielraum für politische Entscheidungen wird uns genommen.“, so Stefan Heckhausen, stellvertretender Fraktions- und Parteivorsitzender.

Die gemütliche „biblische Bierprobe“, die es im Anschluss noch gab, war dann eine willkommene Entspannung nach der anregenden Diskussionsrunde: „Das war für alle Mitglieder ein gelungener Abend. Hier sieht man wieder: Jüchen braucht Mitmacher! Menschen, die bereit sind mutig zu denken und offen und ehrlich in den Austausch zu gehen“, fasst der Vorsitzende, Justin Krönauer, den Tag im Kloster zusammen.

Wer in der Politik Jüchens mitmachen will, kann sich gerne per E-Mail bei der CDU Jüchen melden. Neue Ideengeber und Mitmacher seien immer herzlich willkommen. Kontakt: info@cdujuechen.de.

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