Neues von der freien Schule Jüchen Freie Schule könnte schon im Sommer 2023 starten

Jüchen · Die Gründung einer freien Grundschule in Jüchen nimmt Gestalt an. Im Mai hatte Anika Schreiber Menschen gesucht, die ebenfalls an ein Konzept des freien Lernens glauben. In der Zwischenzeit hat sich ein Team zusammen gefunden, dass so gut zusammen arbeitet, dass der Antrag zur Gründung der Schule noch Ende des Jahres eingereicht werden kann.

 Anika Schreiber arbeitet mit dem Team aus Lehrern, Pädagogen und Eltern an der Gründung einer freien Schule in Jüchen. 

Anika Schreiber arbeitet mit dem Team aus Lehrern, Pädagogen und Eltern an der Gründung einer freien Schule in Jüchen. 

Foto: Kurier-Verlag GmbH/Julia Schäfer

Individuelle Lernwege und Begleitung ohne Noten. Lernen durch Freude, Inspiration und Erfahrung. Gemeinschaftliches Leben. Das sind die Eckpfeiler auf denen das Konzept der freien Schule basiert. Carolin Unterdorfer, die sich seit Jahren für Montessori-Pädagogik in Jüchen einsetzt, hatte sich mit Schreiber in Verbindung gesetzt. Genauso wie Pädagogen, Eltern und Lehrer, die sich von dem Konzept angesprochen fühlten. „Wir haben Kompetenzteams gegründet, die sich um Punkte wie das pädagogische Konzept, Finanzen, Öffentlichkeitsarbeit und ähnliches kümmern“, berichtet Unterdorfer, die beim neu gegründeten Trägerverein „Freie Montessori-Schule Jüchen“ den Vize-Vorsitz übernommen hat. Und das, was das Team in den vergangenen Wochen geleistet hat, kann sich sehen lassen. „Wie es aussieht, können wir den Antrag zur Schulgründung noch in diesem Jahr beim Land stellen – dann können wir bereits im Sommer mit der ersten jahrgangsübergreifenden Klasse mit 15 Kindern starten“, blickt Unterdorfer optimistisch in die Zukunft. Natürlich sei bis dahin noch viel Arbeit zu erledigen. Doch die mache Spaß, denn alle im Team wissen, dass sie gerade an einem bahnbrechenden Projekt arbeiten. „Wer uns dabei unterstützen möchte, kann sich gerne melden und sich beteiligen“, erklärt Unterdorfer. Kontakt kann über www.montessori-juechen.de aufgenommen werden.
Bleibt natürlich noch die wichtige Frage nach den geeigneten Räumlichkeiten. Auch da ist das Team rund um Schreiber und Unterdorfer dran: „Wir haben schon Möglichkeiten besichtigt. Aber wir sind natürlich auch offen für Vorschläge. Wir benötigen für den Anfang mindestens zwei bis drei Räume, Toilette und Küche sowie Stellplätze. Dazu natürlich ein Außengelände. Alles muss als Mischgewerbe nutzbar sein.“

Julia Schäfer 

Meistgelesen
Neueste Artikel
Europa im Fokus
Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten in Jüchen Europa im Fokus
Zum Thema
Aus dem Ressort