Feierliche Eröffnung Innovatives Berufsorientierungsbüro für die Gesamtschule Jüchen

Jüchen · Die Gesamtschule Jüchen ist um eine weitere Attraktivität reicher. Seit Kurzem steht den Schülern ein innovatives und modern ausgestattetes Berufsorientierungsbüro zur Verfügung, welches im Rahmen des Tages der offenen Tür durch Bürgermeister Harald Zillikens feierlich eröffnet wurde.

 Bürgermeister Harald Zillikens eröffnete im Rahmen des Tages der offenen Tür feierlich das neue, modern ausgestattete Berufsorientierungsbüro an der Gesamtschule Jüchen.

Bürgermeister Harald Zillikens eröffnete im Rahmen des Tages der offenen Tür feierlich das neue, modern ausgestattete Berufsorientierungsbüro an der Gesamtschule Jüchen.

Foto: Gesamtschule Jüchen

Für die gelingende Umsetzung des Landesvorhabens „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule – Beruf in NRW“ sind an den Schulen Nordrhein Westfalens strukturelle Grundlagen durch Standardelemente, wie beispielsweise ein schulinternes Curriculum, verantwortliche Personen und ein Berufsorientierungsbüro, vorgegeben.

Obwohl diese Standardelemente an der mit dem Berufswahlsiegel ausgezeichneten Gesamtschule Jüchen bereits längerfristig etabliert waren, wurden diese nun noch innovativ modifiziert: Ein hybrides Raumnutzungskonzept integriert neuerdings das Berufsorientierungsbüro in das Selbstlernzentrum der gymnasialen Oberstufe. Oberstes Ziel dabei ist es, die oben genannten Maßnahmen sinnvoll und transparent miteinander zu verzahnen, um einerseits Synergieeffekte ressourcenschonend nutzen zu können und darüber hinaus die selbstgesteuerte und eigenverantwortliche Berufsorientierung in einem innovativen „Open-BOB“-Ansatz zu stärken.

Seit den Sommerferien hatten die beteiligten Koordinatoren für die Studien- und Berufsorientierung, Jana Nieuwenhuizen und Henning Blenkle, zusammen mit den Mitgliedern der Schulleitung an dem neuen Konzept gearbeitet. Einerseits umfasst dieses eine moderne analoge Raumausstattung. So stehen den Schülern verschiedene, voneinander getrennte Arbeitszonen zur Verfügung, die je nach Anlass Einzelarbeitsphasen, den Austausch in Gruppenarbeiten oder eine Atmosphäre der Vertrautheit für individuelle Beratungsanlässe ermöglichen.

Darüber hinaus basiert die konzeptionelle Ausrichtung auf hochwertigen digitalen Infrastrukturen. Den Schülerinnen und Schülern stehen neben einem Deckenbeamer und 86-Zoll-Fernsehbildschirm hochwertige Computerarbeitsplätze, I-Pads, Drucker, Scanner und sogar VR-Brillen für diverse Anlässe von der Recherche bis zum Verfassen von Bewerbungsunterlagen zur Verfügung.

Das Berufsorientierungsbüro ist die zentrale Anlaufstelle für den gesamten Berufsorientierungsprozess. Es steht Schülern, Lehrern sowie externen Kooperationspartnern zur Verfügung. Ein halbjährlicher Nutzungsplan koordiniert die vielseitigen Nutzungsanlässe, wie beispielsweise die interne Koordinierung aller Prozesse der Studien- und Berufsorientierung, die Berufsberatung durch externe Kooperationspartner, das Selbstlernzentrum für Oberstufenschüler oder Mikrofortbildungen von Kollegen.

„Die Studien- und Berufsorientierung hat an unserer Schule einen hohen Stellenwert. Sowohl im Hinblick auf die Abschlüsse nach der 10. Klasse als auch auf die entsprechenden Abschlüsse in der gymnasialen Oberstufe. Die neue konzeptionelle Ausrichtung ergänzt unsere Ansätze zum selbstgesteuerten Lernen sinnvoll und zukunftsorientiert“, erklärt Jana Nieuwenhuizen, Koordinatorin für die Studien- und Berufsorientierung der Jahrgänge 8 bis 10.

„Herzstück unseres Konzeptes ist sicherlich der Open-BOB-Bereich. Hierbei sollen die Schülerinnen und Schüler unserer Schule durch die intensive und kreative Auseinandersetzung mit der Thematik in ihrer Fähigkeit, eigene Berufs- und Studienwünsche zu identifizieren, gefördert werden“, ergänzt Henning Blenkle, der die Studien- und Berufsorientierung in der gymnasialen Oberstufe koordiniert. „Als Schule wollen wir einerseits bestehenden gesellschaftlichen Entwicklungen gerecht werden, aber darüber hinaus einen Beitrag dazu leisten, unseren Schülerinnen und Schülern Übergänge in die Studien- und Berufswelt, insbesondere auf lokaler und regionaler Ebene, zu gewähren.“

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