Von Klassik bis Rock Musikschul-Konzert entführte in die Welt der Gitarrenmusik

Jüchen · Das Forum der Gesamtschule Jüchen war gut gefüllt, als Thomas Oldenbürger, Fachbereichsleiter für Saiteninstrumente an der Musikschule Rhein-Kreis Neuss, das Publikum zu einer Reise durch die Welt der Gitarrenmusik von Klassik bis Rock begrüßte. 17 junge Musiker präsentierten ein kurzweiliges Konzert, das unter dem Motto „Frisch gezupft“ stand.

17 junge Musiker der Musikschule Rhein-Kreis Neuss begeisterten beim Konzert „Frisch gezupft“.

17 junge Musiker der Musikschule Rhein-Kreis Neuss begeisterten beim Konzert „Frisch gezupft“.

Foto: Rhein-Kreis Neuss

Das Programm startete meditativ mit einer Bearbeitung des bekannten Klavierstücks „Gymnopedie Nr.1“ des französischen Komponisten Erik Satie für zwei Gitarren, dargeboten von Moritz Zimmermann und Aung Shangwi. Einen fröhlich-rhythmischen Kontrast boten sie mit „Morenita do Brasil“ von Giuseppe Farrauto. Beide Gitarristen sind erste Preisträger beim diesjährigen Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ sowie zweite Preisträger beim Landeswettbewerb.

Melinda Kemmann, die einen ersten Preis beim Landeswettbewerb erreicht hatte, präsentierte „Irma“, einen südamerikanischen Walzer von Attilio Bernardini, und die Eigenkomposition „Duell der Löffel“. So spannend wie der Titel war auch das Hörerlebnis. Indem sie einen Löffel zwischen die Saiten schob und mit dem anderen wie auf einer Slide-Gitarre auf den Saiten hin- und herglitt, erzeugte die Musikschülerin erstaunliche Klänge und Melodien – sehr zur Freude des Publikums.

Gabriel Mathon präsentierte mit „Seattle 6 a.m.“ von Fabian Payr ein Stück aus dem Genre Folk/Pop, während Ayse Keskin die Zuhörer mit dem virtuosen „Vals Nr.3“ des paraguyanischen Gitarristen Agustin Barrios mit Klängen der Romantik verwöhnte.

Wie beim letzten Fachbereichskonzert bildete der Auftritt des Gitarrenorchesters unter der Leitung von Oldenbürger den Abschluss. Das Ensemble stellte Klassik und Rockmusik gegenüber: Drei fröhliche Tänze im Dreiertakt von Joseph Haydn kontrastierten mit den düsteren Melodien und harten Riffs des Grunge-Klassikers „Smells like Teen Spirit“ von Nirvana. Das Publikum belohnte die Darbietungen mit viel Beifall.