1. Rommerskirchen

Die B 477 n und der „Gewerbepark 7“

Die B 477 n und der „Gewerbepark 7“ : Noch keinen Plan, aber die Vermarktung soll starten?!

...und Rommerskirchen floriert weiter, könnte zumindest weiter florieren, wenn „Straßen.NRW“ mit der Planung in Sachen B 477 n weiterkommen würde. Dann könnte der „Gewerbepark 7“ realisiert werden, für den es schon heute 150 Anfragen gibt. Alles „Gewerbe aus der Umgebung“, wie der neue Wirtschaftsförderer der Gemeinde frohgemut verlauten lässt.

Dieser „Gewerbepark 7“ soll den Bereich zwischen der neuen Trasse der Umgehungsstraße und dem jetzigen Gewerbegebiet schließen. Zehn bis zwölf Hektar Fläche, für die es keine weitergehende Auflagen das Landes gibt (Felix J. Hemmer: „Grevenbroich schaut hier etwas neidisch nach Rommerskirchen.“).

Genauer lässt sich die Fläche derzeit nicht berechnen, weil immer noch nicht feststeht, wo die Umgehungsstraße B 477 n genau verlaufen soll. Und hier nimmt das Gillbach-Rathaus das Land in die Pflicht: „Wir sind abhängig von ,Straßen.NRW‘. Da muss noch in diesem Jahr etwas geschehen“, so Bürgermeister Martin Mertens.

Der hat sich mit einem „Glückwunschschreiben mit Nachdruck“ an den Ministerpräsidenten gewandt. „Und Landtags-Abgeordnete Heike Troles habe ich vor Weihnachten angesprochen“, so Mertens gegenüber dem Erft-Kurier.

 Heike Troles (CDU) informiert: „Die Knotenpunktsgestaltung konnte abgestimmt werden. So konnte im dritten Quartal 2021 mit dem Vorentwurf begonnen werden. Dieser sollte Ende des vierten Quartals 2022 abgeschlossen sein. Somit könnte die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens in 2023 erfolgen. Üblicherweise ist eine Verfahrensdauer von rund zwei Jahren anzusetzen.“
Heike Troles (CDU) informiert: „Die Knotenpunktsgestaltung konnte abgestimmt werden. So konnte im dritten Quartal 2021 mit dem Vorentwurf begonnen werden. Dieser sollte Ende des vierten Quartals 2022 abgeschlossen sein. Somit könnte die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens in 2023 erfolgen. Üblicherweise ist eine Verfahrensdauer von rund zwei Jahren anzusetzen.“ Foto: CDU

Er macht deutlich, dass er Mitte des Jahres mit der Vermarktung der Grundstücke beginnen will. Der Bebauungsplan sei innerhalb eines halben Jahres erledigt. In dann neun bis zwölf Monaten könne es konkret losgehen. In der Pipeline finden sich Mittelständler, Handwerker, sogar „Hidden Champions“, wie es der Bürgermeister formuliert. „Keine Fabrik, aber durchaus produzierendes Gewerbe. Betriebe mit zehn, 20 Beschäftigten, die aber auch nur 2.000 Quadratmeter Fläche brauchen“, gerät Mertens ins Schwärmen.

Damit dieser Traum inklusive Zeitplan wirklich in überschaubarer Frist realisiert werden kann, braucht es „Straßen.NRW“: Mertens fordert deshalb „die Priorisierung von Projekten im Zusammenhang mit dem Strukturwandel“.

„Ich hätte mir gewünscht, dass die bei ,Straßen.NRW‘ weiter sind. Ich bin überzeugt, dass dort gearbeitet wird. Aber die Ergebnisse sind nicht sichtbar“, so Mertens weiter. Und jetzt stehen im Mai erstmal Landtagswahlen an. Sicher auch kein Katalysator für schnelle Ergebnisse...

(Gerhard P. Müller)