„Grüne“ bekennen sich klar zum Schwimmbad „Investition in Gesundheit und Lebensqualität“

Rommerskirchen · Am 17. Februar tritt erstmals der neu gegründete Betriebsausschuss der Gemeinde Rommerskirchen zusammen. Der Ausschuss wurde auf Vorschlag der CDU-Fraktion eingerichtet, mit dem Ziel, mehr Transparenz die Verwendung der dort eingesetzten Haushaltsmittel zu erhalten.

Das Sonnenbad muss bleiben. Sagen nicht nur die „Grünen“.

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Zu den größten Kostenpositionen innerhalb dieses Eigenbetriebs zählt seit Jahren das „Sonnenbad“. Die Fraktion der „Grünen“ begrüßt grundsätzlich eine sachliche und transparente Darstellung der Zahlen und Abläufe, denn fundierte Entscheidungen brauchen eine belastbare Grundlage. „Klar ist für uns jedoch: Transparenz darf nicht zum Vorwand für eine Infragestellung zentraler kommunaler Einrichtungen werden“, so Gunnar Dykstra aus der Fraktion.

Für die „Grünen“ stehe fest, dass das Schwimmbad ein unverzichtbarer Bestandteil der kommunalen Daseins-Vorsorge ist. Es sei ein beliebter Treffpunkt für Familien, Kinder, Jugendliche und Senioren und erfülle darüber hinaus eine wichtige gesellschaftliche Funktion.

„Das Schwimmbad ist zwar in Zeiten knapper Kassen möglicherweise ein Luxus. Aber es ist auch eine Investition in Gesundheit, Bildung, soziale Teilhabe und Lebensqualität, und damit ein Luxus, den wir uns leisten wollen“. sagt Ulrike Sprenger, die für die „Grünen“ im Ausschuss für Sport, Soziales und Demographie sitzt.

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Dykstra weiter: „Besonders für die Schwimmausbildung von Grundschulkindern sowie für die Arbeit der örtlichen Vereine ist das Bad von zentraler Bedeutung. Angesichts steigender Zahlen von Nichtschwimmern wäre eine Reduzierung oder gar Schließung aus unserer Sicht verantwortungslos“.

„Dass in anderen Kommunen Schwimmbäder aus reinen Kostengründen geschlossen werden, ist eine bedenkliche Entwicklung – Rommerskirchen sollte hier bewusst einen anderen Weg gehen und in öffentliche Infrastruktur investieren“, sagt Ulrike Sprenger, die für die „Grünen“ im Ausschuss für Sport, Soziales und Demographie sitzt.

Gunnar Dykstra, Fraktionsvorsitzender der „Gillbach-Grünen“.

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Das Schwimmbad blickt auf eine lange Geschichte zurück und ist seit mehreren Jahrzehnten fester Bestandteil des Gemeindelebens. Es wurde in den 1970er Jahren errichtet und seitdem kontinuierlich modernisiert und instand gehalten.

Jährlich investiert die Gemeinde erhebliche Mittel in den Erhalt, die Technik und die Sicherheit der Anlage. Die kontinuierlich hohe Zahl an Besuchern pro Jahr zeige deutlich, wie stark das Angebot genutzt und geschätzt wird.

Für Ulrike Sprenger und die „Grünen“ ist daher klar: „Das Schwimmbad ist zwar in Zeiten knapper Kassen möglicherweise ein Luxus. Denn die Einnahmen decken bei Weitem nicht die Kosten. Aber es ist auch eine Investition in Gesundheit, Bildung, soziale Teilhabe und Lebensqualität, und damit ein Luxus, den wir uns leisten wollen.“

(-ekG.)