Spatenstich für die Kunstrasenplatz in Kaster Solbach gibt Gas!

Kaster · Die Arbeiten für die beiden neuen Kunstrasenplätze in den Bedburger Ortsteilen Kaster und Kirchherten haben begonnen. Am 4. August trafen sich neben Bürgermeister Sascha Solbach, seinen drei Stellvertrern und Mitgliedern des Bedburger Stadtrates auch Vertreter der beteiligten Vereine zum Spatenstich.

 Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Vereine und des Bedburger Stadtrates trafen sich zum Spatenstich auf dem Tennenplatz in Kirchherten. Hier soll nun - ebenso wie in Kaster - ein Kunstrasenplatz entstehen.

Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Vereine und des Bedburger Stadtrates trafen sich zum Spatenstich auf dem Tennenplatz in Kirchherten. Hier soll nun - ebenso wie in Kaster - ein Kunstrasenplatz entstehen.

Foto: SBed.

Die Anlage in Kaster teilen sich künftig die Mannschaften des SV Kaster und des SC „Borussia“ Kaster-Königshoven.

„Mich freut es für die betroffenen Vereine sehr, dass die Arbeiten für die beiden Kunstrasenplätze nun endlich starten können. Kunstrasenplätze haben gegenüber Naturrasen- und Tennenplätzen den Vorteil, dass sie ganzjährig konstante Trainingsbedingungen bieten und nahezu wetterunabhängig genutzt werden können. Der Umzug des SV Kaster in den Sportpark Epprath nach Kaster und die Erweiterung der Grundschule in Kirchherten haben eine höhere Auslastung der beiden Anlagen zur Folge. Die nachhaltigen und umweltschonenden Kunstrasenplätze ermöglichen den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen diese intensive Nutzbarkeit“, so Bürgermeister Sascha Solbach.

In Kaster wird der Naturrasenplatz in einen Kunstrasenplatz umgewandelt. Der dortige Rasenplatz stammt aus den 1970er-Jahren und ließ einen regelmäßigen Trainings- und Spielbetrieb nicht mehr zu.

Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf ungefähr 2,35 Millionen Euro und werden im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen mit 1,5 Millionen Euro gefördert. Die restlichen Kosten trägt die Stadt Bedburg als Eigenanteil.

Nach öffentlicher Ausschreibung erhielt die „Ralph Krämer GmbH“ aus Köln den Zuschlag, die die Sanierungen nun gemeinsam mit dem Planungsbüro „Dr. Ing. Fischer Consult GmbH“ aus Rheinbach vornehmen wird.

Im Frühjahr 2019 wählte der Haushaltsausschuss des Bundestages in Berlin 186 von über 1.300 Projekten aus, die seitdem aus einem Fördertopf von insgesamt 200 Millionen Euro unterstützt werden. Darunter befinden sich zur Freude der Stadt Bedburg auch die beiden Kunstrasenplätze in Kaster und Kirchherten. Der finale Förderbescheid des Bundes traf dann im Mai 2021 ein. Die Arbeiten an den beiden Anlagen sollen noch in diesem Jahr beendet werden. Dies hängt allerdings von den Witterungsbedingungen und den Lieferzeiten der Baumaterialien ab.

(-ekG.)
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