Dabei werden durch den so genannten „Erft-Balkon“ neue Sitzplätze direkt am Wasser geschaffen, die insbesondere in den warmen Monaten zum Entspannen einladen. Gleichzeitig wird die alte Holzbrücke, die als Eingang in den mittleren Teil des Parks dient, ebenso erneuert wie die Wegeverbindungen zwischen dem Bedburger Schloss und dem Park.
Zusätzlich zur bereits gesperrten Fußgängerbrücke über die Erft muss für diese Arbeiten auch die Brücke über den Schloss-Weiher ab dem 19. Februar teilweise gesperrt werden. Ein direkter Zugang vom Schloss-Parkplatz zum Schloss ist während der Bauzeit nicht möglich. Eine entsprechende Umleitung für Fußgänger wird ausgeschildert.
Zudem werden einzelne Parkreihen im hinteren und seitlichen Bereich des Schloss-Parkplatzes für die Dauer der Arbeiten gesperrt. Die Stadt Bedburg bittet alle Besucher um Verständnis. Pünktlich zum Bedburger Pfingstschützenfest im Mai begrüßt der Schloss-Park seine Besucher dann über den neu gestalteten Eingangsbereich. Der Großteil der genannten Arbeiten wird dann abgeschlossen sein, sodass die Sperrungen aufgehoben und die beiden Fußgängerbrücken wieder genutzt werden können.
Anschließend werden eine öffentliche Toilettenanlage und eine artenschutzgerechte Beleuchtung eingerichtet. Insbesondere die Beleuchtung soll dafür sorgen, dass der Schloss-Park auch in den Abendstunden sicher und erlebbar bleibt.
Möglich werden diese Maßnahmen durch eine erneute Förderung aus der Städtebauförderung im Rahmen des „Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts“ (ISEK) in Höhe von über 2,35 Millionen Euro. Im nächsten Jahr soll dann ein moderner Jugendaktivbereich entstehen, der gezielt auf die Bedürfnisse von Jugendlichen zugeschnitten ist und neue Aufenthalts- und Bewegungsangebote bietet.
Erster Bauabschnitt hat den Schlosspark spürbar aufgewertet
Bereits im ersten Bauabschnitt konnte der zentrale Bereich des Schloss-Parks umfassend neugestaltet werden. Betroffen waren der mittlere Parkteil mit der Park- und Inselspitze sowie der westliche Abschnitt neben der Schloss-Gärtnerei.
Ziel war es, einen hochwertigen und vielseitig nutzbaren Grünraum zu schaffen, der mit neuen, barrierefreien Wegen, einem gemeinsamen Aufenthaltsplatz und Sitzmöglichkeiten am Wasser sowohl Ruhe- als auch Aktivzonen bietet. Familien, Senioren sowie junge Menschen profitieren gleichermaßen vom neuen Konzept und erleben den Schloss-Park als lebendigen Treffpunkt mitten in der Innenstadt.
Die Umgestaltung des Schloss-Parks erfolgt im Rahmen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK), mit dem die Stadt Bedburg ihre Innenstadt nachhaltig aufwerten und weiterentwickeln möchte. Für den Schloss-Park, dessen Ursprünge bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen, hatte die Stadt einen landschaftsplanerischen Wettbewerb ausgelobt, aus dem das Berliner Büro „A24 Landschaft“ als Sieger hervorging.
Das Konzept sieht unter anderem neue Aufenthaltsbereiche am Wasser sowie einen veränderten Wegeverlauf im nördlichen Teil des Schloss-Parks vor. Dort entsteht ein zusätzlicher Ort zum Verweilen mit Blick auf das Schloss. Im südöstlichen Teil sind weitere Freizeit- und Aktivzonen für Kinder und Jugendliche geplant. Sämtliche Wege werden barrierefrei und rollstuhlgerecht ausgeführt.
Im Rahmen des ISEK konnte bereits Mitte 2021 die alte Schloss-Gärtnerei reaktiviert werden, deren Bewirtschaftung durch den „Obst- und Gartenbauverein Bedburg“ sowie private Pächter erfolgt. Im März 2022 wurden zudem die Arbeiten am vollständig erneuerten Spielplatz im Schloss-Park abgeschlossen.
Weitere Informationen zum Projekt gibt es auf der Projektseite unter www.innenstadt-bedburg.de im Bereich „Aufwertung des Schlossparks“. Für Rückfragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Bedburg unter isek@bedburg.de zur Verfügung.