Ja, die CDU Bedburg habe eine tief schmerzende Niederlage erlitten, sie sei jedoch aufgestanden, um wieder für die Bedburger Bevölkerung da zu sein. Dies ginge nur vereint, wie es das „U“ als Union bereits vorgibt.
„In den vergangenen Wochen haben bereits zahlreiche Veranstaltungen und gemeinsame Aktionen stattgefunden, in denen wir gezeigt haben, dass wir für die Bevölkerung da sind“, so Speuser. Das politische Wirken habe gezeigt, dass die CDU ihrem Profil und ihrem „C“ (Christlichem) getreu nicht nur ein offenes Ohr für die Bedburger Bevölkerung habe, sondern auch entsprechend handele.
Fraktionsvorsitzender Michael Stupp beleuchtete das konsequent verfolgte Programm der CDU Bedburg aus mehreren Perspektiven: „C“ wie „Callis“ stehe für die Straßen und Wege Bedburgs, die sich seit Jahren in einem erbärmlichen Zustand befänden, obwohl nach gesetzlicher Änderung die Anwohner bei Straßensanierung nicht mehr zur Kasse gebeten werde. „Hier hat die Stadt Bedburg zur Sanierung von Straßen seit 2018 nicht einen einzigen Euro der Landesmittel abgerufen!“, so Stupp. „Fragen Sie mal die Anwohner an der Germaniastraße oder am Leitweg, wie lange sie schon die gleichen Vertrösteantworten bekommen“.
„C“ wie „Cura“ steht für Gesundheit und Pflege. Wie bereits im Wahlprogramm des vergangenen Jahres angekündigt wird sich die Bedburger CDU für ein besseres, vor allem lokales Angebot an medizinischer Versorgung und auch im Bereich der Pflege einsetzen. Über konkrete Ideen wird sicher im Laufe des Jahres berichtet.
„C“ stünde aber auch für „Cultura“ wie Bildung und Ausbildung: Zusammen mit der Jungen Union wird die CDU politisch beantragen, dass die Stadt Bedburg eine innovative und attraktive Ausbildungsmesse noch in diesem Jahr vor Ort anbietet, in der sich regionale Unternehmen, überregionale Arbeitgeber und auch Hochschulen ganz direkt ihren zukünftigen Mitarbeitenden und Studierenden vorstellen können.
Gastredner war der ehemalige Pfarrer Christian Hermanns mit dem Thema „Ist das „C“ noch zeitgemäß?“. Eher unpolitisch und doch mahnend nahm sich Herrmanns der heutigen „christlichen“ Gesellschaft an, die teilweise – wenn nicht aus der Kirche ausgetreten – auch durch ein „Karteileichendasein“ auffalle.
Aber eben auch der Besuch einer Kirche mache noch nicht einen Christen aus. Christ sein bedeute nicht nur, engagiert und für die Schwächeren da zu sein. „Christ sein bedeutet auch, andere Meinungen auszuhalten und diese zu respektieren“, so Herrmanns – eine außerordentlich wichtige Mahnung in einer Zeit, in der sich Menschen kaum zuhören und ihre eigene Meinung vor die der anderen stellen.
Bei anschließenden Gesprächen und Snacks konnte das „U“ – die Union weiter gefestigt werden. Ein gelungener Neujahrsempfang ganz im Zeichen der Christlich Demokratischen Union.
-ekG.