Rhein-Kreis unterstützt Kinder- und Jugendhilfe-App „Between the Lines“

Grevenbroich · Der Rhein-Kreis macht sich für die bundesweite Verbreitung der Kinder- und Jugendhilfe-App „Between the Lines“ stark.

Kreisdirektor Dirk Brügge betont, wie wichtig Angebote wie die Kinder- und Jugendhilfe-App „Between the Lines“ sind.

Kreisdirektor Dirk Brügge betont, wie wichtig Angebote wie die Kinder- und Jugendhilfe-App „Between the Lines“ sind.

Foto: RKN

Bei dem Anbieter, einem Verein gleichen Namens, handelt es sich um eine Non-Profit-Organisation, deren Ziel es ist, Jugendlichen in persönlichen Problemsituationen kostenfrei unkomplizierte Hilfsangebote bei psychischen Problemen zu vermitteln. Jetzt wurde die neue Version der App gelauncht.

Der Kreis unterstützt „Between the Lines“ seit 2020 mit einem jährlichen Zuschuss von rund 6.000 Euro. „Das ist gut angelegtes Geld, denn gerade die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie verzweifelt viele Kinder und Jugendliche waren und zum Teil immer noch sind. Ihnen muss dringend niederschwellig geholfen werden“, betont Kreisdirektor Dirk Brügge.

Bei der App „Between the Lines“ werden über einen so genannten „Chatbot“ alle benötigten Informationen beim erstmaligen Starten abgefragt, um möglichst relevanten Inhalt zeigen zu können. Die Daten werden laut „Between the Lines“ lediglich lokal auf dem Gerät gespeichert.

Die Plattform bietet validierte Informationen über gängige Probleme und Krankheiten. Die Jugendlichen können sich so autonom über ihre Situation informieren. Das Angebot richtet sich insbesondere an Kinder und Jugendliche im Alter zwischen elf und 20 Jahren.

„Heldengeschichten“ ermutigen sie, sich mit ihren Schwierigkeiten auseinanderzusetzen und helfen bei der Entstigmatisierung von psychischen Krankheiten. Zudem finden Kinder und Jugendliche Anlauf- und Beratungsstellen beziehungsweise Hilfsorganisationen in der Nähe und können sich für einen Ansprechpartner entscheiden.

Die App wird sowohl digital als auch analog beworben. Die Online-Kampagne beinhaltet den Aufbau einer Social-Media-Präsenz, wogegen die Offline-Kampagne das Anbringen von Plakaten und die Verteilung von Faltblättern in Schulen, Sportvereinen und anderen Orten, an denen sich viele Jugendliche aufhalten, zum Mittelpunkt hat. Mehr dazu unter https://between-the-lines.info.

(-ekG.)
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