„Erasstuss“: Riesen-Party in Vielfalt und mit Kamellen

Grevenbroich · Der Bauer fehlte zu Beginn der Pressevorstellung des diesjährigen „Erasstuss“-Dreigestirns. Er wirkte noch standesgemäß daheim in seinem Garten. Zum Glück wohnt Tim Heidemann aber in Steinwurfnähe des Erasmus-Gymnasium. Und Prinz Peter Cwik und Jungfrau „Tilda“ Krewer hatten keine Probleme, als Duo die Vorfreude auf die traditionsreiche Veranstaltung an „Altweiber“ zu schüren ...

Prinz küsst Jungfrau. Die kommentiert den für die Kamera „eingefrorenen“ Schmatzer des geadelten Kollegen mit den Worten: „Mit der Zeit wird´s feucht“.

Foto: KV./Gerhard P. Müller

Unter dem Motto „M’r fiere zesamme un leben Vielfalt“ gibt es auch diesem Jahr die kunterbunte Veranstaltung in der Aula des „Erasmus“, bei der „die ganze Schule“ mitmacht. Chef-Organisator Alexander Jansen kann 20 Beiträge ankündigen, überwiegend Tanzformationen aus Unter-, Mittel- und Oberstufe, von aktiven und ehemaligen Lehrern sowie von den Referendaren, die sich „ganz freiwillig“ und „für die guten Noten“ einbringen würden.

Prinz Cwik merkt mit einem leichten Bedauern an, dass „Büttenreden seit Jahren nicht mehr gehalten worden“ seien. Zugleich kündigt er den Einzug des Dreigestirns als würdigen Höhepunkt an: Prinz, Bauer und Jungfrau kommen durch unterschiedliche Türen in die Aula, werfen mit Kamellen um sich, präsentieren dann im Saal einen Song (der noch geheimgehalten wird), um dann auf der Bühne den Abschluss zu präsentieren. Hierfür verspricht der Prinz auch einige gewagte Hebefiguren!

Er gesteht aber auch lächelnd ein, dass es bei den drei Lehrern nicht ganz so sportlich zugehe wie bei den Schüler-Auftritten vor allem aus der Unterstufe. „Die können ja alles – Spagat, Salto, Flick-Flack.“

Hier das komplette Dreigestirn mit „Bauer Tim“.

Foto: KV./Gerhard P. Müller

Traditionsgemäß wird der „Elferrat“ aus der Jahrgangsstufe 11 besetzt (!) und die kleinen Papporden wurden von den Unterstufenschülern gefertigt und von Oberstufenschülern noch ein wenig „gepimpt“.

Alles ist für den kommenden Donnerstag also bestens vorbereitet. Allerdings gibt es noch ein kleines Problem: Die Federn an der Kappe des Prinzen sind abhandengekommen. Wieder einmal. Er habe sie oft auf eigene Kosten ersetzt, seufzt Cwik: „30 Zentimeter Pfauenfedern, das muss schon sein“.