„Metropolregion Rheinland“ Landrätin zur Vize-Vorstandsvorsitzenden gewählt

Grevenbroich · Die Mitglieder der „Metropolregion Rheinland“ haben während ihrer Mitgliederversammlung im „Historischen Rathaus“ von Köln einen neuen Vorstand gewählt. Zur neuen stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden wurde Katharina Reinhold, Landrätin des Rhein-Kreise gewählt.

Der neugewählte Vorstand der Metropolregion Rheinland (von links): Hauptgeschäftsführer Gregor Berghausen (IHK Düsseldorf), Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille (IHK Bonn /Rhein-Sieg), Oberbürgermeister Daniel Flemm (Klingenstadt Solingen), Oberbürgermeister Torsten Burmester (Stadt Köln), Landrätin Katharina Reinhold (Rhein-Kreises, stellvertretende Vorsitzende), Oberbürgermeister Felix Heinrichs (Stadt Mönchengladbach) sowie Landrat Klaus Grootens (Oberbergischer Kreis)

Foto: Metropolregion Rheinland/Paul Caruso

Der Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester ist als Nachfolger des Düsseldorfer Oberbürgermeisters Dr. Stephan Keller neuer Vorstandsvorsitzenden der „Metropolregion Rheinland“

Das Vorstandsteam erhielt ein Wahlergebnis von mehr als 95 Prozent. Weitere neue Mitglieder des Vorstands sind neben Torsten Burmester und Katharina Reinhold Felix Heinrichs (Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach), Daniel Flemm (Oberbürgermeister der Klingenstadt Solingen), Klaus Grootens (Landrat des Oberbergischen Kreises), Gregor Berghausen (Hauptgeschäftsführer der IHK Düsseldorf) und Dr. Hubertus Hille (Hauptgeschäftsführer der IHK Bonn /Rhein-Sieg).

Landrätin Katharina Reinhold freut sich darauf, die gemeinsame Positionierung der Region weiter voranzutreiben. Sie betonte nach ihrer Wahl: „Ich bin dankbar für das Vertrauen und möchte die bei uns im Rhein-Kreis begonnene Intensivierung der interkommunalen Zusammenarbeit auch auf die Region ausweiten. Wir wollen gemeinsam an Strategien für wichtige Themen wie Infrastruktur, Energie und Bürokratieabbau arbeiten.“

Die Vorstandsmitglieder vereinbarten eine weiterhin enge Zusammenarbeit der Kommunen, Kammern und regionalen Partner im Rheinland und hoben die Bedeutung eines geschlossenen Auftretens des Rheinlands gegenüber Land, Bund und EU hervor.

Zu den strukturpolitischen Zukunftsthemen der „Metropolregion Rheinland“ gehören insbesondere die gemeinsame Entwicklung einer strategischen Perspektive für Rheinquerungen und Brückeninfrastrukturen, die Entwicklung von Wasserstoff- und Energieinfrastrukturen, die Transformation energieintensiver Unternehmen und Industriestandorte und die Sicherung der Handlungsfähigkeit der Kommunen im Rheinland.

(-ekG.)