Rad- und Fußwege sind für viele Menschen ein selbstverständlicher Teil des Alltags – ob auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder in der Freizeit. Damit diese Wege sicher, attraktiv und zuverlässig bleiben, investiert das Land gemeinsam mit dem Bund auch im Jahr 2026 weiter in die kommunale Nahmobilität. Nun profitiert auch Grevenbroich ganz konkret: Mit einer Förderung aus dem Nahmobilitätsprogramm kann der von der Stadtpolitik beschlossene Neubau der Brücke im Stadtpark an der Erft in diesem Jahr umgesetzt werden.
Die Neubaumaßnahme betrifft das so genannte „Brückenbauwerk 63“ an der Obstwiese im Stadtpark. Der Grevenbroicher Ausschuss für Bauen und Umwelt hat den Neubau der Brücke einstimmig beschlossen (wir berichteten). Grundlage ist eine von den Stadtbetrieben empfohlene Variante, die im Vorfeld auch bei einem Ortstermin gemeinsam mit Vertretern aus Politik und Interessensverbänden erörtert wurde. Dabei wurde deutlich, welche zentrale Bedeutung die Verbindung für den Stadtpark und seine Wegebeziehungen hat.
Die bisherige Holzbrücke, die den Bereich zwischen Braunkohlewäldchen und Obstwiese über die Erft hinweg verbunden hat, ist seit 2023 aufgrund ihres baulichen Zustands gesperrt. Damit fehlt seitdem eine wichtige fuß- und radläufige Verbindung, die im Alltag wie in der Freizeit intensiv genutzt wurde und den Stadtpark als zusammenhängenden Bewegungsraum prägt.
Der Neubau soll nun in Betonbauweise erfolgen und damit dauerhaft stabil, sicher und wartungsarm zur Verfügung stehen. Die Baukosten liegen bei rund 205.000 Euro, der Baubeginn ist für Mitte 2026 vorgesehen. Über das Nahmobilitätsprogramm werden 110.000 Euro bereitgestellt – dabei handelt es sich um Bundesmittel, die über das Land Nordrhein-Westfalen an die Kommunen weitergeleitet werden.
Mit der Förderung kann das bereits von der Stadtpolitik beschlossene Projekt nun in die Umsetzung gebracht und die unterbrochene Verbindung im Stadtpark dauerhaft wiederhergestellt werden.
Simon Rock betont abschließend: „Gute Nahmobilität bedeutet immer auch ein Stück Lebensqualität. Genau das entsteht hier ganz konkret in Grevenbroich.“
Das Nahmobilitätsprogramm unterstützt Kommunen in Nordrhein-Westfalen beim Ausbau von Rad- und Fußwegen, bei Brückensanierungen und bei Maßnahmen zur Verkehrssicherheit. Ziel ist es, nachhaltige Mobilität im Alltag weiter zu stärken und sie überall im Land verlässlich möglich zu machen.