Was diese Zeit so besonders gemacht hat, war die spürbare Liebe zum Detail. Die Gastgeber öffneten nicht nur ihre Fenster, sondern auch ihre Herzen. Mit dampfendem Glühwein, alkoholfreien Alternativen, Kinderpunsch, Kakao und Tee wurde niemandem kalt. Selbstgebackene Kuchen, Plätzchen, Lebkuchen, Würstchen und viele weitere Köstlichkeiten sorgten dafür, dass sich jeder willkommen fühlte. Hinter all dem steckten viele Stunden Vorbereitung, getragen von dem Wunsch, anderen eine Freude zu machen.
Jedes der 24 Adventsfenster erzählte seine ganz eigene Geschichte. Mal bunt und verspielt, mal schlicht und ruhig, mal kreativ mit Scherenschnitten oder sogar kleinen Videoanimationen. Lagerfeuer knisterten, Stockbrot wurde gebacken, Kinderaugen leuchteten. Man konnte förmlich spüren, wie viel Mühe, Fantasie und Herzblut in jedem einzelnen Fenster steckte. Die hell erleuchteten Fenster ließen das Doppeldorf strahlen und mit ihm die Menschen.
Neben all der Wärme und Gemeinschaft wurde auch Großes für den guten Zweck bewegt. Eine beeindruckende Spendensumme von 2.550 Euro kam zusammen und konnte bereits an die Gierather und Gubberather Edelknaben und Edelmädchen, die Messdiener sowie die „Roten Funken“ aus Gierath und Gubberath übergeben werden (je 850 Euro). Die Freude der Kinder war überwältigend. Es wurde gelacht, erzählt und schon eifrig geplant: gemeinsame Freizeiten, neue Kostüme, neue Ideen und alles zum Wohle der Kinder und Jugendlichen des Doppeldorfes.
Ein weiterer Herzensmoment war der erstmals stattfindende Adventsbasar im Jugendheim. Dank der Unterstützung von Sandra Buckner und dem „Seniorentreff“ wurde dieser besondere Ort mit Leben, Lichtern und liebevollen Kleinigkeiten gefüllt. Helfende Hände packten mit an beim Auf- und Abbau. Überall dort, wo Hilfe gebraucht wurde, war jemand da – von der Cafeteria bis zum Glühweinausschank.
Besonders berührend waren die vielen Begegnungen. Menschen erzählten, dass sie sonst oft alleine zu Hause sitzen, und hier wieder Anschluss fanden. Man kam ins Gespräch, lernte neue Gesichter kennen, fühlte sich gesehen und willkommen. Genau das macht die Adventsfenster aus! Sie schaffen Nähe, Wärme und ein echtes Miteinander.
Dass es die Adventsfenster auch 2026 wieder geben wird, steht außer Frage. Nach zwei so besonderen Jahren heißt es dann: Alle guten Dinge sind drei. Die Vorfreude ist groß, die Ideen sprudeln bereits, und im Herbst werden die Fenster wieder verteilt.
Mit tief empfundener Dankbarkeit blickt die Organisatorin auf diese Adventszeit zurück: „Danke an alle Besucherinnen und Besucher, groß und klein, jung und alt. Danke an alle Gastgeberinnen und Gastgeber, an jede helfende Hand, an jede Spende und jedes offene Herz. Diese Adventsfenster haben gezeigt, wie viel Licht in unserem Doppeldorf steckt, in den Fenstern und in den Menschen.“