: Anerkennung für sehr couragiertes HandelnGuido Wolf half einen Einbruch zu verhindern

: Anerkennung für sehr couragiertes HandelnGuido Wolf half einen Einbruch zu verhindern

Eine aufmerksame Nachbarschaft ist die halbe Miete, weiß Guido Wolf aus Bedburdyck. Denn dank ihm konnte ein Einbruch in ein Nachbarhaus verhindert werden. Nun wurde er von Landrat Hans-Jürgen Petrauschke geehrt.

Bedburdyck. „Ich war in der Einfahrt an meinem Auto, dann stand da ein junger Mann an der Einfahrt, guckte, drehte sich wieder um und ging. Da hatte ich ein komisches Gefühl. Ich bin die Einfahrt runtergegangen und sah dort ein Fahrzeug mit Mönchengladbacher Kennzeichen stehen mit vier Insassen“, erinnert sich Guido Wolf an den Dienstagnachmittag im Mai vergangenen Jahres. Er ging in die obere Etage seines Hauses, um den Wagen besser sehen zu können und beobachtete, wie zwei Personen zu einem Einfamilienhaus in der Nähe gingen.

„Die hatten dicke Jacken an, obwohl es etwa 30 Grad waren, und das war verdächtig. Als sich einer augenscheinlich an der Haustür zu schaffen machte, habe ich die 110 angerufen.“ Der Bedburdycker entschloss sich, mit seinem Fahrrad an dem Fahrzeug vorbeizufahren. „Dann habe ich mich umgedreht und auf einmal waren die weg.“ Als die Polizei schließlich eintraf, beschrieb Wolf die Männer und das Auto inklusive Kennzeichen. Dank seiner Hinweise konnte das Fahrzeug samt Insassen schon kurze Zeit später gestoppt werden. Für sein couragiertes Handeln überreichte Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Leiter der Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis, dem Bedburdycker den von Wilfried Küfen entworfenen „Aufgepasst-Schutzmann“. „Damit möchten wir beispielhaft zeigen, dass man durch einen persönlichen Einsatz auch dazu beitragen kann, dass Straftaten entweder verhindert oder schneller aufgeklärt werden können“, so Petrauschke. Neben Wolf wurden noch fünf weitere Bürger aus dem Rhein-Kreis geehrt. Wolf freut sich über die Anerkennung, aber noch mehr darüber, dass die Männer durch seine Hilfe so schnell gefasst werden konnten. Seit diesem Erlebnis ist er jedenfalls noch sensibler geworden. Ganz nach dem Motto: Lieber einmal zu vorsichtig, als einmal zu wenig.D. Furth

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