1. Jüchen

Jüchener Geschichtsverein kennzeichnet Plätze historischer Bedeutung.

Historische Bedeutung : Erstes Heimatschild erinnert an Geschichte

Der Geschichtsverein Jüchen e.V. hat im Jahr 2020 das Projekt Heimatschilder ins Leben gerufen, mit dem Ziel, historische Gebäude in der Stadt Jüchen nach und nach mit Hinweisschildern zu versehen, auf denen auf die Geschichte des jeweiligen Gebäudes, historischen Bauwerks, Weges oder Platzes und seine gegebenenfalls historische Bedeutung für die Stadt Jüchen hingewiesen werden soll. Geschichte soll dadurch den Bürgern im wahrsten Sinne des Wortes nahe gebracht werden.

Das Projekt des Geschichtsvereins wurde dabei durch das Land NRW im Rahmen des Förderprogramms „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. – Wir fördern was Menschen verbindet“ mit einem Heimatscheck über 2.000 Euro gefördert. Dadurch konnten die ersten vier Schilder erstellt werden.

Kurz vor Weihnachten konnte Michael Salmann, Vorstandsmitglied des Geschichtsvereins, das erste Schild an die Eheleute Hill aus Stessen übergeben. Deren Haus wurde laut einer inzwischen überdeckten Giebelinschrift um 1734 errichtet und ist vermutlich eines der ältesten Häuser in Stessen.

  • Heimatministerin Ina Scharrenbach (4.v.l.) machte in Jüchen Station und hatte gute Nachrichten für Hochneukirch im Gepäck: Die Sanierung der Terrasse an der Villa Schmölder wird bezuschusst! Bürgermeister Harald Zillikens nahm den Zuwendungsbescheid in Höhe von 32.143 Euro entgegen. <![CDATA[]]>
    : Ministerin macht in Jüchen Geld-Station
  • Agustina Lopez Perez hat ihre Heimat in Ushuaia. Mittlerweile lebt die junge Frau in Buenos Aires. <![CDATA[]]>
    Argentinierin Agustina Lopez Perez : Wenn Jüchen zur zweiten Heimat wird
  • Im Anschluss an die Festmesse erfolgte die Kranzniederlegung an den Ehrenmalen in Bedburdyck und Stessen, zu der von der Artillerie jeweils drei Schuss Salut abfeuert wurden. Einer der wenigen Schützenfest-Bestandteile, die trotz Corona-Unbill von den Traditionshüter begangen werden durfte. <![CDATA[]]>Auch die Bedburdycker und Stessener Freunde des „rheinischen Sommerbrauchtums“ trotzen dem Corona-Unbill einer Festkrumen ab. Im kommenden Jahr – so hoffen sie alle – kann wieder „normal“ und kräftig gefeiert werden.
    : Mit historischen Glockenbeiern wurde an Schützenfest erinnert

Das ehemals als Vierkanthof über zwei Grundstücke errichtete Gebäude soll der Überlieferung nach ursprünglich Wohnhaus des Försters von Schloss Dyck gewesen sein; später wurde es als Wohnhaus mit Hausweberei mit angrenzendem Kuh-, Schweine- und Hühnerstall genutzt.

Die Texte für die Schilder wurden von Mitgliedern des Geschichtsvereins Jüchen aufgrund Recherchen in historischen Quellen, Beschriftungen an den Häusern und auch aus Überlieferungen entwickelt und dank der Unterstützung von Peter Stroeher und Dr. Stephen Schröder vom Archiv im Rhein-Kreis Neuss inhaltlich überprüft.

Die ansprechenden gewölbten Schilder wurden eigens durch eine auf Emaille-Schilder spezialisierte Firma in Baden-Württemberg angefertigt.