1. Jüchen

Ausbruch im Seniorenpark lässt Corona Zahlen in die Höhe schießen.

Nach Testung der kompletten Einrichtung : 42 Bewohner im „carpe diem“ infiziert

Im Senioren-Park „carpe diem“ ist jetzt das passiert, was immer die größte Sorge der Mitarbeiter rund um Einrichtungsleiterin Vanessa Solander war: 42 Bewohner sind trotz aller Vorsichtsmaßnahmen mit dem Corona-Virus infiziert. Dadurch schießen die Infizierten-Zahlen in Jüchen auf 102 (Stand Mittwoch abend). Der höchste Wert, den unsere Stadt während der Corona-Pandemie je hatte.

„Das ist erschreckend, zumal die Zahlen im gesamten Kreis nach wie vor hoch sind und die Kapazitäten unserer Krankenhäuser am Rande der Auslastung sind“, so Bürgermeister Harald Zillikens auf seiner Facebook-Seite. Denn würde der Inzidenzwert für Jüchen separat als Stadt gemessen, betrüge dieser weit über 200! Da die Werte aber für den gesamten Rhein-Kreis gerechnet werden, liegt er „nur“ bei 135.

Im „carpe diem“ wurde, nachdem ein Bewohner Fieber hatte, eine Testung aller Bewohner und Mitarbeiter veranlasst. „Dabei kam raus, dass wir 42 Bewohner und acht Mitarbeiter mit Corona haben“, so Solander. Unverzüglich wurde ein Besuchsverbot für die gesamte Einrichtung ausgesprochen. Bewohner, die positiv sind, sind in ihren Zimmern in Qurantäne.

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„Das Personal wird so eingesetzt, dass es feste Bereiche hat und keine Wechsel anstehen. Die Situation ist natürlich angespannt, besonders das Warten auf die Ergebnisse hat die Nerven strapaziert“, so Solander. Zum Glück geht es allen Infizirten den Umständen entsprechend.

Generell hatte das „carpe diem“ auf eine hohe Kontrolle gesetzt: Jeder Besucher musste sich seit dem 24. Dezember einem Schnelltest unterziehen, bevor er den Senioren-Park betrat. Die Bewohner wurden einmal, die Mitarbeiter dreimal die Woche auf eine Covid-Infektion getestet. Alle anderen Sicherheitsmaßnahmen wie Desinfektion wurden selbstverständlich durchgeführt. Geimpft wurde im Altenheim übrigens noch nicht.