Kalender: Alte Berufsbilder

Jüchen · Es gibt Berufe, bei denen steigt Überraschung auf, wenn herauskommt wie alt diese überhaupt sind. Das Senioren Netzwerk „55 Plus“ stellt für einen guten Zweck deshalb ihren Kalender „Alte Berufsbilder aus der Gemeinde Jüchen“ vor.

In diesem Jahr wird der Kalender zum dritten Mal veröffentlicht. Bisher von den Künstlern Michael Rath und Jutta Rath Rebel alleine gestaltet, leitete das Paar in diesem Jahr ehrenamtlich die elfköpfige Gruppe des Netzwerkes. Einer der ältesten Berufe hat zum Beispiel mit kleinen Insekten zu tun, die eine goldglänzende Flüssigkeit herstellen. Erste Imker, beziehungsweise die erste organisierte Bienenhaltung, lassen sich schon etwa 2.400 vor Christus in Ägypten nachweisen. In Deutschland wurden dann um 500 vor Christus die schwarz-gelben Insekten von Menschen genutzt. „Früher wurde sogenannte ,Korbimkerei betrieben. Also Körbe, welche als Bienenstöcke dienten, wurden in Bäume gehängt, um die Insekten vor Fressfeinden zu schützen. Um an den Honig zu gelangen, haben die Imker dieses dann wieder heruntergelassen. Dass Bienen in Kästen gehalten werden ist auch gar nicht so alt,“ erzählt Birgit Vohmann, Mitglied des Imkervereines Jüchen. Viele Berufe, welche die Fotogruppe in ihrem Kalender für 2019 festhält, haben ähnlich weitreichende und interessante Hintergründe. Der Arztberuf zum Beispiel wurde schon etwa drei Jahrtausende vor Christus schriftlich festgehalten. Aber auch Berufe wie Priester, Bäcker und Schornsteinfeger lassen sich im Kalender finden. Das Netzwerk lädt zur Kalendervorstellung am 2. November, um 17.30 Uhr ins „Haus Katz“ ein. Zehn Euro kostet der Kalender. Das eingenommene Geld wird für Gemeinnützige Zwecke des Netzwerkes gespendet.

-pia

(Kurier-Verlag)