Gut 1.500 Teilnehmer aus Kitas, Schulen und Vereinen Kleine Kicker ganz groß beim „Yeti-Cup“ des VfB Hochneukirch

Hochneukirch · Nach der erfolgreichen Premiere des „Yeti-Cups“ 2023 konnte sich auch die zweite Auflage mehr als sehen lassen. Mit rund 1.500 teilnehmenden Kids waren, sehr zur Freude des ausrichtenden Vereins VfB Hochneukirch, noch mehr Kicker am Start.

Jule Schäfer, Sebastian Plum (2.v.r.) und Vorsitzender Jürgen Stracks mit zwei der engagierten jungen Helfer und dem Maskottchen des VfB Hochneukirch.

Jule Schäfer, Sebastian Plum (2.v.r.) und Vorsitzender Jürgen Stracks mit zwei der engagierten jungen Helfer und dem Maskottchen des VfB Hochneukirch.

Foto: Kurier Verlag GmbH/Daniela Furth

Allein beim Vereins-Cup am Samstag und Sonntag waren über 60 Teams am Start, strahlen Sebastian Plum, sportlicher Leiter der Junioren beim VfB, und Jule Schäfer vom Organisationsteam. Aber auch der Schul-Cup am Donnerstag sowie der Kita-Cup am Montag sorgten wieder für einen vollen Sportplatz.

Egal, ob auf dem Feld oder daneben, die Stimmung beim zweiten „Yeti-Cup“ hätte wohl besser nicht sein können. Dafür sorgte natürlich auch das Rahmenprogramm. Einen richtigen Run habe es beispielsweise auf die Tombola mit über 800 hochwertigen Preisen gegeben. Außerdem gab es eine 35 Meter langen Ninja-Strecke und viele Spielmöglichkeiten für die Kids. „Zwei Klassen mit angehenden Erziehern vom Erzbischöflichen Berufskolleg Marienberg Neuss haben am Wochenende den Kinderspaß betreut“, erklärt Schäfer, „sie haben sich echt ganz tolle Sachen einfallen lassen mit Parcours rund um Bewegung, aber auch Spiele mit Wasser passend zum Wetter.“

Für diese Unterstützung ist der VfB Hochneukirch sehr dankbar. Ebenso für die vielen helfenden Hände aus dem Verein, die an allen Stellen mit anpackten. „Ohne unsere Helfer würden wir das alles nicht stemmen können“, so Plum. Über 100 Ehrenamtler hätten sich eingesetzt, ergänzt Schäfer, die den „geilen Zusammenhalt im Verein“ über alle Generationen hinweg sehr zu schätzen weiß. In diesem Jahr hatte der VfB Hochneukirch auch eine ganz besondere Helferin in seinen Reihen: die 14-jährige Emilia aus Kalifornien.

Es reichte nicht für einen ersten Platz, aber die Fußball-Kinder der katholischen Kita „Unserer lieben Frau“ aus Jüchen waren mit Herzblut bei der Sache. „Bei einem gut organisierten Turnier der Kindergärten war es für unsere Kinder ein großer Spaß, dabei sein zu dürfen“, so Astrid Robert, die gemeinsam mit einer Kollegin und Eltern das Turnier begleitet hat, „ein großes Dankeschön an unsere Trainer, die uns tatkräftig unterstützt haben.“

Es reichte nicht für einen ersten Platz, aber die Fußball-Kinder der katholischen Kita „Unserer lieben Frau“ aus Jüchen waren mit Herzblut bei der Sache. „Bei einem gut organisierten Turnier der Kindergärten war es für unsere Kinder ein großer Spaß, dabei sein zu dürfen“, so Astrid Robert, die gemeinsam mit einer Kollegin und Eltern das Turnier begleitet hat, „ein großes Dankeschön an unsere Trainer, die uns tatkräftig unterstützt haben.“

Foto: Kita "Unserer lieben Frau"

Sie hat ihre Wurzeln in Hochneukirch, ihre Mutter ist von dort in die USA ausgewandert, und ihr Onkel sowie Cousin spielen beim VfB Fußball. Wenn sie in Hochneukirch ist, trainiert die leidenschaftliche Fußballspielerin auch selbst schon mal mit. Und da Emilia für ihre Schule in Kalifornien Sozialstunden absolvieren muss, verband sie kurzerhand den Besuch bei der Familie mit dem Praktischen und packte beim „Yeti-Cup“ mit an. „Ich dachte, es macht sicher Spaß, hier zu helfen und mit Freunden abzuhängen“, erzählt sie, „es ist cool, dass hier jeder gut miteinander klar kommt und auch alle Familien zusammenkommen.“

Diese familiäre Atmosphäre des „Yeti-Cups“ wissen unter anderem aber auch die teilnehmenden Vereine zu schätzen. Bereits zum zweiten Mal dabei waren die Trainer Michael Stucke und Matthias Pawletta mit ihrer 2015er-Mannschaft vom SC Kapellen. „Wir haben schon seit ein paar Jahren mit dem VfB Hochneukirch eine tolle freundschaftliche Verbindung. Wir freuen uns immer wieder, hier zu Gast zu sein“, erzählt Stucke. Beide Trainer sind vollends begeistert vom „Yeti-Cup“ und das liegt nicht nur daran, dass ihr Team den Titel aus dem vergangenen Jahr verteidigen konnten. Pawletta lobt besonders die gute Organisation und dass alle Spiele immer sehr fair ablaufen. Das Fazit der Trainer und der Kids: Sie fühlen sich wohl und sind auch im nächsten Jahr gerne wieder mit dabei.

Wie Sebastian Plum verrät, habe es tatsächlich während des laufenden Turniers schon mehrere Anfragen gegeben, wann sich die Teams für den nächsten „Yeti-Cup“ anmelden könnten. Das freut die Organisatoren sehr, doch ein wenig Geduld müssen die kleinen Kicker noch haben. „Nach dem Yeti-Cup gibt es nun eine kurze Verschnaufpause, aber dann sitzen wir auch direkt wieder zusammen und planen für das nächste Jahr“, berichtet Jule Schäfer.