Rund 130 Gäste nahmen an der Verabschiedung teil. Stefan Stelten blickt zufrieden zurück: „Ich hatte das große Glück, in meinem gesamten Berufsleben Aufgaben zu haben, die ebenso interessant wie verantwortungsvoll waren, davon die letzten 17 Jahre bei den Kreiswerken Grevenbroich. Die Kreiswerke versorgen ihre Kunden mit hoher Zuverlässigkeit und zu günstigen Konditionen mit qualitätsvollem Trinkwasser. Das Unternehmen ist sowohl wirtschaftlich wie technisch und auch personell gut auf die Zukunft vorbereitet. Mein ausdrücklicher Dank gilt hierbei allen Mitarbeitern, die mich loyal unterstützt haben, ohne deren Unterstützung wäre dies sicher nicht möglich gewesen.“
Landrätin Katharina Reinhold würdigte in ihrer Rede die Verdienste des langjährigen Kreiswerke-Chefs, der zuvor von 2002 bis 2009 als Dezernent für die Bereiche Sozialamt und Katasteramt beim Rhein-Kreis tätig war. „Stefan Stelten hat die Kreiswerke Grevenbroich in den vergangenen mehr als anderthalb Jahrzehnten mit klarem strategischem Blick geführt. Als Chef einer starken Mannschaft hat er Zukunft aktiv gestaltet und dabei stets das Wohl unserer Heimat und der Menschen, die hier leben und arbeiten, im Blick gehabt. Das ist viel wert. Denn genauso wie unsere Kreisverwaltung sind auch die Kreiswerke ein moderner und serviceorientierter Dienstleister für die Menschen in unserer Region“, betonte die Landrätin. Sie dankte dem scheidenden Kreiswerke-Chef für sein erfolgreiches Wirken und sein stets zukunftsorientiertes Handeln.
Stefan Stelten war seit dem 1. April 2009 Geschäftsführer der Kreiswerke Grevenbroich. Bevor er 2002 als Dezernent zum Rhein-Kreis kam, war der Diplom-Volkswirt, der sein Studium in Duisburg und Münster absolvierte, ab 1991 bei der Stadt Neuss tätig und dort ab 1994 Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung und Stadtforschung.
Wolfgang Wappenschmidt, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Kreiswerke Grevenbroich, hob die Bedeutung der Arbeit von Stefan Stelten ebenfalls hervor. „Die Kreiswerke Grevenbroich haben eine herausragende Bedeutung für unsere Region. Dass die Kreiswerke so gut für die Zukunft aufgestellt sind, hängt eng mit der hervorragenden Arbeit zusammen, die Stefan Stelten seit 2009 als Geschäftsführer geleistet hat“, sagte er.
Für die Zukunft und seinen Ruhestand wünschten Landrätin Katharina Reinhold und Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Wappenschmidt dem scheidenden Kreiswerke-Chef alles Gute. „Ganz sicher bietet der Ruhestand auch die Gelegenheit, auf das Erreichte zurückzublicken. Sie dürfen das mit Stolz tun“, betonte Katharina Reinhold. In seiner Amtszeit als Geschäftsführer hat Stefan Stelten zahlreiche Investitionen und Entwicklungen vorangetrieben, mit denen die Kreiswerke Grevenbroich weiterentwickelt und zukunftsfest aufgestellt wurden. Dazu zählt auch die umfassende Modernisierung der Freizeitanlagen an den beiden Badeseen in Kaarst und Dormagen.
Zu den Gästen zählte auch Dr. Pascal Schlagermann, der als Geschäftsführer die Nachfolge von Stefan Stelten antritt und damit die Leitungsriege der Kreiswerke Grevenbroich, zu der auch Kreisdezernent und Kämmerer Bijan Djir-Sarai zählt, komplettiert.
Die Kreiswerke Grevenbroich sind als Wasserversorger in allen Städten und der Gemeinde des Rhein-Kreises sowie in Mönchengladbach-Wickrath aktiv. Sie versorgen über 253.000 Menschen in der Region mit Trinkwasser. Nicht nur bei der Wasserversorgung macht sich das Unternehmen des Kreises verdient, auch bei der Freizeitgestaltung spielt es eine bedeutende Rolle. So sind die Kreiswerke für die Strandbäder in Kaarst und Dormagen zuständig, die im vergangenen Jahr rund 105.000 Besucher verzeichneten.
Neben der Verwaltungsgesellschaft des Rhein-Kreises, die zu 86,6 Prozent an den Kreiswerken beteiligt und damit größte Gesellschafterin ist, gehören die Stadt Neuss mit 8,5 Prozent und die Stadt Jüchen mit 4,9 Prozent der Anteile zu den Gesellschaftern. Der alleinige Anteilseigner der Verwaltungsgesellschaft ist der Rhein-Kreis.