1. Grevenbroich

Flutkatastrophe: Spendenaktion und kommunales Hilfsportal

Flutkatastrophe : Spendenaktion und Bautrockner

Die Folgen der Flutkatastrophe an Ahr und Erft sind verheerend. Das Hochwasser hat tausende Häuser, Wohnungen, Geschäfte zerstört, aber auch große Teile der Infrastruktur. Dirk Brügge, Kreisdirektor und Krisenstabsleiter im Rhein-Kreis, macht auf ein Hilfsportal aufmerksam, dass der Deutsche Städte- und Gemeindebund und das Deutsche Rote Kreuz gemeinsam eingerichtet haben.

Unter der Adresse www.drk.de/dstgb können Kommunen in ganz Deutschland, aber auch Privatpersonen, für die Menschen in den Katastrophengebieten spenden und die Arbeit des Roten Kreuzes vor Ort unterstützen. „Zur Stunde geht es um passgenaue Soforthilfe für die Menschen. In einem zweiten Schritt müssen betroffene Städte und Gemeinden die Infrastruktur wieder aufbauen. Da ist jede Hilfe willkommen und die Betroffenen verdienen unsere volle Solidarität“, so Brügge.

Um Hilfsangebote und konkrete Bedarfe vor Ort passgenau zusammenzubringen, haben der Deutsche Städte- und Gemeindebund, der Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz und der Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen außerdem eine digitale Plattform eingerichtet. Das Angebot für den interkommunalen Abgleich steht Städten und Gemeinden bundesweit über das „Netzwerk Kommunen“ zur Verfügung.

  • Kreisdirektor Dirk Brügge (rechts) mit TZG-Geschäftsführer
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  • Die Erft am Freitag in Wevelinghoven.⇥Foto:
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Auch die Städte-Region Aachen ist von den Folgen der Unwetter-Flut betroffen. Besonders durch die Gemeinde Roetgen sowie die Städte Aachen, Eschweiler und Stolberg hat sich das Hochwasser seinen Weg gebahnt. Während die groben Aufräumarbeiten in vollem Gange sind, gilt es anschließend die Häuser schnellstmöglich zu trocknen, damit diese wieder bewohnbar gemacht werden. Die Nachfrage nach Bautrocknern ist vor Ort so hoch, dass die Städteregion Aachen auch im Rhein-Kreis Unterstützung angefragt hat.

 „Wir prüfen derzeit, inwieweit bei uns oder in den Städten und der Gemeinde des Kreises Geräte zur Verfügung gestellt werden können“, berichtet Dirk Brügge, Kreisdirektor und Krisenstabsleiter des Rhein-Kreises. Gleichzeitig wendet er sich an alle Bürger sowie Unternehmen im Kreis, die möglicherweise Bautrockner zur Verfügung stellen können. „Hier kann unmittelbar und gezielt Hilfe zur Wiederherstellung der Lebensgrundlage Wohnen geleistet werden“, so Brügge.

 Wer einen Bautrockner bereitstellen kann, wendet sich direkt an die Städteregion Aachen: telefonisch an das Büro von Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier unter 0241/51 98 24 42 oder per  Mail an staedteregionsrat@staedteregion-aachen.de.

(-ekG.)