1. Grevenbroich

: „Grüne“ surfen auf der Klima-Welle

: „Grüne“ surfen auf der Klima-Welle

Grevenbroich. „Wir sind die erste Generation, die die Folgen der Klimakrise zu spüren bekommt. Und die letzte, die etwas dagegen tun kann“, schreibt „Grünen“-Fraktions-Chef Dirk Gawlinski in einem Antrag zu den anstehenden Haushaltsberatungen.

Seine Forderung: Der Haushalt der Stadt soll bis 2024 schrittweise um einen „Klima-Haushalt“ ergänzt wird.

Dieser soll die CO²-Bilanz des städtischen Handelns ausweisen. Weiterhin sollen die Kosten für eine mögliche CO²-Kompensation benannt. Beginnend mit einem Betrag von 1.000 Euro im Jahr 2020 sollen Investitionen und Maßnahmen finanziert werden, die es der Stadt ermöglichen, in den 2030er Jahren klimaneutral zu werden. Hier könnte mit „atmosfair“ zusammengearbeitet werden.

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  • Bürgermeister Klaus Krützen hat ein neues Hobby für sich entdeckt: Neben Wandern, Joggen und Radfahren frönt er jetzt auch dem Golfsport. Dieser biete die Möglichkeit, dass er auch gemeinsam mit seiner Gattin Sport treiben könne. Das Selfie entstand am Mittwoch-Morgen, als Krützen um 6 Uhr auf dem Golfplatz „Erft-Aue“ antrat, um seinem Hobby zu frönen. „Bei Loch zehn habe ich vier Bälle im Teich versenkt. Erst den fünften und letzten habe ich über das Wasser bekommen, sonst wäre die Runde sehr früh zu Ende gewesen“, erzählt der Golf-Anfänger offen. Wichtig sei ihm weniger das Ergebnis, als die Bewegung in der wach werdenden Natur. Und die Möglichkeit, den Kopf frei zu bekommen. Warum Krützen das Golf-Spielen – unverdientermaßen – schon zum Vorwurf gemacht wurde, lesen Sie auf Seite 14.
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Schirmherr dieser Aktion/dieses Unternehmens ist Professor Klaus Töpfer. „atmosfair“ betreibt aktiven Klimaschutz unter anderem mit der Kompensation von Treibhausgasen durch erneuerbare Energien. „Die Kompensation stellt eine adhoc-Lösung dar, da es aufgrund des Zeithorizonts im Sinne des Klimas besser ist, zum jetzigen Zeitpunkt eine Tonne CO² einzusparen als erst 2050. Kompensation ist zwar kein ,Allheilmittel’, kann aber einen sinnvollen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele darstellen“, so der Grundgedanke von „atmosfair“.

Gawlinski: „Der durch eine Tonne CO² angerichtete Schaden wird durch das Umweltbundesamt auf rund 180 Euro geschätzt. Anbieter wie ,atmosfair’ bieten eine Kompensation

für 23 Euro je Tonne CO² an.“ Es wird vorgeschlagen, für 2020 einen symbolischen Betrag in Höhe von 1.000 Euro vorzusehen und den für die Kompensation notwendigen Betrag in den nächsten Jahren kontinuierlich zu steigern. Parallel sollen aktive Maßnahmen (Umstellung auf LED-Technik auch bei Flutlichtanlagen; Photovoltaik auf dem Bahnhof-Parkhaus) den Klima-Haushalt verbessern.-gpm.