1. Grevenbroich

Rettungsteams unterstützten in Katastrophengebieten

Rettungsteams unterstützten in Katastrophengebieten : „Die Bilder waren erschütternd“

Gut 60 Stunden nach dem Ausrücken ins Katastrophengebiet bei Euskirchen sind die Kräfte der Feuerwehr Grevenbroich am Mittwochabend wieder wohlbehalten an ihre Standorte zurückgekehrt.

Gemeinsam mit Helfern weiterer Feuerwehren aus dem Rhein-Kreis, aus Düsseldorf und dem Kreis Mettmann waren 13 Angehörige der Grevenbroicher Wehr am Montagmorgen im Rahmen der so genannten „Bezirksbereitschaft IV“ zur Unterstützung der Einsatzkräfte in den stark von der Überflutungskatastrophe betroffenen Kreis Euskirchen entsandt worden.

Unter anderem wurden die Helfer der Bereitschaft in den Dörfern Palmersheim, Flamersheim und Schweinheim tätig, nachdem die zuvor durch einen möglichen Dammbruch der Steinbachtalsperre gefährdeten Orte nach dem Absenken des Wassersspiegels nicht weiter bedroht waren.

 Einsatzkräfte der Feuerwehr Grevenbroich waren ab Montag, 19.7., drei Tage lang, gemeinsam mit weiteren Feuerwehrleuten aus dem Rhein-Kreis, Düsseldorf und dem Kreis Mettmann, im Katastrophengebiet bei Euskirchen im Einsatz.
Einsatzkräfte der Feuerwehr Grevenbroich waren ab Montag, 19.7., drei Tage lang, gemeinsam mit weiteren Feuerwehrleuten aus dem Rhein-Kreis, Düsseldorf und dem Kreis Mettmann, im Katastrophengebiet bei Euskirchen im Einsatz. Foto: FW GV
  • Bürgermeister Mertens entschied auch noch spontan
    Hilfe im Hochwasser-Katastrophengebiet : Feuerwehrauto verschenkt
  • Diese und andere Sandsäcke der Polizei
    Sandsäcke nach Heinsberg : Feuerwehr such freiwillige Helfer: Sandsäcke nach Heinsberg
  • Landrat sein, macht nicht immer Spaß.
    Update:  Stellungnahme des Aufsichtsrates : Was wird aus dem Grevenbroicher Krankenhaus?

„Die Zerstörungen in den Dörfern waren erschütternd“, sagt Brandoberinspektor Klaus Wendland von der Grevenbroicher Löscheinheit Frimmersdorf-Neurath, die – ebenso wie die Einheiten Gustorf-Gindorf sowie Kapellen – Helfer für den Katastropheneinsatz bereitgestellt hatten. „Wir haben in den drei Tagen Hunderte von Kellern leergepumpt und versucht, den Betroffenen das Gefühl zu vermitteln, dass sie in der Katastrophe nicht alleine sind“, so Wendlandt.

Rettungsteams unterstützten in Katastrophengebieten
Foto: FW GV

Neben der Hilfe in Euskirchen hatten weitere 30 Einsatzkräfte aus Grevenbroich und Meerbusch bereits von Sonntag bis Dienstag mit dem Einsatzleitwagen 2 des Rhein-Kreises die Feuerwehr Erftstadt bei der Koordination der Hilfsmaßnahmen in den Überflutungsorten unterstützt. Jeweils in zwölf Stunden-Schichten hatten die Helfer und lokale sowie überörtliche Hilfskräfte zu zahlreichen Einsatzstellen entsandt.

 Hier mussten Zwölf-Stunden-Schichten geleistet werden.
Hier mussten Zwölf-Stunden-Schichten geleistet werden. Foto: FW GV

Während der Einsätze in Euskirchen und Erftstadt waren Brandschutz und technische Hilfeleistung im Grevenbroicher Stadtgebiet durch die übrigen Löscheinheiten in vollem Umfang sicher gestellt.

(-ekG.)