Rhein-Kreis bewilligte über 33,2 Millionen Euro für den Wohnungsbau Für preisgünstigen Wohnraum

Grevenbroich · Über 33,2 Millionen Euro an Landesmitteln zur Wohnraumförderung hat der Rhein-Kreis 2023 bewilligt, mehr als doppelt so viel wie im Jahr zuvor. Damit wurden Bau, Erwerb oder Modernisierung von insgesamt 124 Wohneinheiten an Rhein, Erft und Gillbach unterstützt.

Über 33,2 Millionen Euro an Landesmitteln zur Wohnraumförderung hat der Rhein-Kreis im Jahr 2023 bewilligt.  Bau, Erwerb oder Modernisierung wurden damit gefördert.

Über 33,2 Millionen Euro an Landesmitteln zur Wohnraumförderung hat der Rhein-Kreis im Jahr 2023 bewilligt. Bau, Erwerb oder Modernisierung wurden damit gefördert.

Foto: Getty Images/iStockphoto/RKN./H_Barth

Diese Bilanz zog jetzt die Wohnraumförderung des Kreises. „Wir leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Schaffung von preisgünstigem Wohnraum, und dieses Thema hat für uns einen sehr hohen Stellenwert“, so Landrat Hans-Jürgen Petrauschke.

Die Mittel von 33,2 Millionen Euro verteilen sich auf den Erwerb von 26 Eigenheimen mit rund 5,1 Millionen Euro, den Neubau eines Eigenheims mit rund 266 000 Euro sowie den Neubau von 76 Mietwohnungen mit 25,1 Millionen Euro Fördervolumen. Zur Modernisierung von 21 Mietwohnungen und Eigenheimen konnten 2,5 Millionen Euro verausgabt werden. Aus der Sonderförderung „Mieterstrom“ wurden 140 000 Euro bewilligt.

Die 2023 bewilligten Fördermittel verteilen sich wie folgt auf die Kommunen im Rhein-Kreis:

Dormagen: 17,2 Millionen Euro (für 2024 bereits beantragt: 39,5 Millionen),

Grevenbroich: 189 000 Euro (9,7 Millionen),

Jüchen: 521 000 Euro (456 000),

Kaarst: 1,3 Millionen Euro (eine Million),

Korschenbroich: null Euro (null),

Meerbusch: 715 000 Euro (13 Millionen),

Neuss: 13,2 Millionen Euro (16,5 Millionen),

Rommerskirchen: 131 000 Euro (null).

Im Jahr 2022 waren 15,3 Millionen Euro für den Wohnungsbau bewilligt worden. Für 2024 liegen bereits Förderanträge unter anderem für den Neubau von 159 Mietwohnungen sowie die Modernisierung von 290 Mietwohnungen mit einem voraussichtlichen Volumen von insgesamt 79,5 Millionen Euro vor.

Den so enannten „Zuteilungserlass“ erhält die Wohnraumförderung des Rhein-Kreises voraussichtlich Ende Februar. Bis dahin ist die zugeteilte Höhe unbekannt. Sollten die Mittel nicht ausreichen, werden monatlich weitere Bedarfe dem zuständigen Landesministerium gemeldet. In der Vergangenheit wurden diese in der Regel nachbewilligt.

Die Wohnraumförderung des Rhein-Kreises berät interessierte Bauherren. Die Telefonnummer lautet 02181/601 63 63, die Mail-Adresse wohnungswesen@rhein-kreis-neuss.de.

(-ekG.)