Chancen & Perspektive: Ein Gastbeitrag von Jens Jagdfeld, Präsident des Bürgerschützen- und Heimatvereins Jüchen „Es gibt guten Grund, nach vorn zu schauen“

Jüchen · In Zeiten wie diesen das Positive zu sehen, ist nicht immer einfach. Das weiß auch Jens Jagdfeld, Präsident des Bürgerschützen- und Heimatvereins Jüchen. Doch in seinem Gastbeitrag macht er deutlich: Es gibt Hoffnung und gemeinsam können wir daran arbeiten, unser tägliches Leben ein wenig besser zu machen.

Jens Jagdfeld ist seit dem vergangenen Jahr Präsident des BSHV Jüchen.

Foto: BSHV Jüchen

Was ist eigentlich besinnlich an dieser Zeit? Und wie soll es weitergehen? Solche Fragen dürften vielen von uns in den vergangenen Wochen rund um die Feiertage mehr als einmal durch den Kopf gegangen sein. Tag für Tag erreichen uns Nachrichten von Krieg, Gewalt, Hunger und Leid. Hinzu kommen Entscheidungen, die nicht immer Vertrauen schaffen konnten. Wie lassen sich unter diesen Vorzeichen die Weihnachtstage unbeschwert genießen und wie lässt sich mit Zuversicht ins neue Jahr blicken, wenn all das wie ein dunkler Schatten über uns liegt?

Es ist wahrlich nicht leicht, im schrillen medialen Dauerrauschen auch die leisen, positiven Töne wahrzunehmen. Und doch sind sie da. Jeden Tag, überall, geschehen gute Dinge: Menschen helfen einander, stützen sich in schweren Momenten, finden wieder zueinander. Kleine Gesten, stille Erfolge, manchmal fast wunderbare Wendungen. Sie erinnern uns daran, dass Hoffnung mehr ist als Wunschdenken. Sie ist keine Verdrängung der Realität und kein naiver Luxus, sondern eine bewährte Haltung. Immer dann, wenn es scheinbar nicht weiterging, waren es Menschen, Ideen und gemeinsames Handeln, die neue Wege eröffnet haben – nicht über Nacht, nicht ohne Rückschläge, aber Schritt für Schritt.

Vielleicht ist gerade jetzt der Moment, Freundschaft, Familie und Gemeinsinn wieder stärker in unsere Mitte zu holen – weg aus dem rein Virtuellen, zurück ins gelebte Miteinander. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, unser tägliches Leben ein wenig besser zu machen. Das ist nicht immer einfach. Doch wie so oft im Leben sind es gerade die anspruchsvollen Wege, die am Ende den größten Wert schaffen.

Mit Blick auf 2026 ist klar: Nicht alles wird sich von selbst lösen. Aber es gibt guten Grund, nach vorn zu schauen. Überall zeigen sich Ansätze für Veränderung – durch engagierte Menschen, neue Perspektiven und eine wachsende Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Fortschritt entsteht selten laut, oft in kleinen, konsequenten Schritten. Genau diese Schritte machen jedoch den Unterschied.

Lassen Sie uns diesen Weg gemeinsam gehen und unser Zusammenleben im Jahr 2026 Tag für Tag ein Stück besser gestalten.

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in das Jahr 2026. Bleiben Sie gesund.