Ausbau beginnt schon im April Endlich schnelles Internet in Innenstadt

Jüchen · Gute Nachrichten für die Jüchener Innenstadt: Bald soll es schnell gehen, wenn Filme gestreamt, Fotos versendet oder im Homeoffice gearbeitet wird. Denn bereits im April beginnen die Arbeiten für Glasfaseranschlüsse in der Jüchener Innenstadt.

 Andreas Schulz und Kirsten Helmbold freuen sich mit Harald Zillikens auf den Start des Ausbaus.

Andreas Schulz und Kirsten Helmbold freuen sich mit Harald Zillikens auf den Start des Ausbaus.

Foto: Kurier-Verlag GmbH/Julia Schäfer

Glasfaser statt Kupfer: Der Wunsch nach der Übertragung von Daten in Gigabitgeschwindigkeit ist hoch. „Wir müssen mit der Zeit gehen“, weiß auch Bürgermeister Harald Zillikens, „denn es handelt sich um eine in die Zukunft gerichtete Investition.“ Besonders als das Büro und der Schulunterricht in die heimischen Räume verlegt wurden während der Pandemie, haben die Bürger gemerkt, wie wichtig eine schnelle Internetverbindung ist. Zillikens: „Glasfaser ist eine Technologie, die die zukünftig benötigten Datenmengen transportieren kann. Ein Glasfaseranschluss in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus ist genau so wichtig wie ein Anschluss an Strom, Wasser oder Gas. Außerdem steigert er den Wert der Immobilie.“

Doch wie wird der Anschluss ins Haus kommen? Unter www.telekom.de/glasfaser erhalten die Jüchener weitere Informationen. Eine mobile Auskunft wird Anfang April auf dem Markt Rede und Antwort stehen. Die Arbeiten werden bereits im April beginnen, 2.500 Anschlüsse in der Jüchener Innenstadt sind geplant.

Wer einen davon nutzen möchte, muss sich anmelden. Ob der Anschluss mit 800 Euro zu Buche schlagen wird, ist abhängig davon, welchen Vertrag man gebucht hat.

Wer den passenden hat, muss für den Anschluss nichts zahlen. „Dennoch muss der Anschluss beantragt werden“, so Helmbold.
Die Tiefbauarbeiten werden bis Ende September beendet und das ganze Projekt soll zum Jahreswechsel abgeschlossen werden.

Mit den Planungen werden auch die Hochneukircher aufhorchen. Dort waren nicht die von der Deutschen Glasfaser für ein Vorhaben in einem Ortsteil erforderlichen 40 Prozent erreicht worden. Ist das Bauvorhaben in Jüchen abgeschlossen, könnte sich die Telekom gut vorstellen, auch in dem großen Ortsteil Glasfaser in die Häuser zu verlegen. „Das ist auch der ausdrückliche Wunsch der Stadt“, betont Harald Zillikens. Julia Schäfer