„Zunächst einmal möchte ich richtigstellen, dass ich in enger Abstimmung mit dem Vorstand angekündigt habe, dass vorgezogene Neuwahlen des Gesamtvorstands noch in diesem Jahr (spätestens im Herbst) stattfinden werden. Damit übernehmen wir gemeinsam Verantwortung, steigen aus der Konfliktdynamik (zu der bekanntermaßen immer zwei Parteien gehören) bewusst aus, damit Ruhe einkehren kann und die Mitglieder die Möglichkeit haben, über die Zukunft der Partei und einen dafür geeigneten Vorstand neu zu entscheiden. Alles andere ist unsererseits schon gesagt“, lautet ihr Statement gegenüber der Redaktion des Erft-Kurier.
Natürlich bleiben trotz dieser Aussage Fragen offen: Wie kann in dieser zerrissenen Situation ein neuer Vorstand gefunden werden? Macht der alte Vorstand Personalvorschläge für den neuen? Oder holt man sich Hilfe zum Beispiel von Daniel Rinkert und dem Kreisvorstand? Und wie soll die Zusammenarbeit zwischen dem neuen/ der neuen Partei-Vorsitzenden und der Fraktions-Vorsitzenden Annette Greiner aussehen?
„Wer bereit ist, in Zukunft Verantwortung für den Ortsverein zu übernehmen, bleibt noch abzuwarten. Dazu werden die Mitglieder sich Gedanken machen und sich eingehend beraten. Oberstes Ziel ist ein konstruktives Miteinander zwischen allen Verantwortungstragenden in der SPD Rommerskirchen – zwischen Ortsverein, Fraktion und dem SPD-Bürgermeister“, lässt die Angesprochene verlauten.
Stehen also die Zeichen auf Neuanfang und Befriedung? Sibille Bender („Wir für Rommerskirchen“) macht in diesem Zusammenhang deutlich, dass es „insbesondere um den Umgang mit vier engagierten Mitgliedern nach dem Wahlerfolg, um Fragen der Fraktionsbildung, um die politische Positionierung der Fraktion, um die Wahl der stellvertretenden Bürgermeisterin beziehungsweise des stellvertretenden Bürgermeisters sowie um die Zusammenarbeit mit anderen Parteien im Gemeinderat“ ging. Dass die „Wurzel“ also nicht in der Partei, sondern in der Fraktion zu suchen sei.
Dort soll sich aber wohl nichts ändern ..