1. Jüchen

NABU Jüchen setzt Kopfweiden in Wallrath.

7.500 Quadratmeter : Fünf neue Kopfweiden in Wallrath gepflanzt

Vor kurzem hat die Stadt Jüchen eine 7.500 Quadratmeter große, ehemalige Viehweide in Wallrath gekauft, um die Fläche ökologisch aufzuwerten.

Dort, wo der temporäre „Kelzenberger Bach“ auf einer Länge von 100 Metern diese Fläche durchschneidet, ist die Anpflanzung von Flatterulmen und Wildobst, die Anlage einer Wildstaudenfläche, ein kleines Feuchtgebiet und die Anlage von fünf Kopfweiden geplant.

Und nun kommt der NABU-Jüchen ins Spiel. Nach Absprache mit Stefan Weyerstass, der bei der Stadt Jüchen für Naturschutz und alles Grün zuständig ist, hat der NABU-Jüchen dort mit den Mitgliedern Paul Quack und Rudolf Kuhn die angedachten Kopfweiden schon gesetzt.

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Es wurden hierbei armdicke und etwa zwei Meter lange Setzstangen von „Salix alba“ verwendet.

Um gut in den nährstoffreichen Boden zu gelangen, kam ein Erdbohrer zum Einsatz. Danach wurde der Boden um die Kopfweiden noch leicht verdichtet, damit die Setzstangen sofort guten Bodenkontakt haben. Auch wurde ein Verbissschutz, zum Beispiel wegen Kaninchen, dort angebracht.

Wichtig sei zudem bei Kopfweiden, dass sie genügend Licht abbekämen und der Boden relativ feucht sei und das sei alles dort gegeben.

Damit soll aber nicht nur das Landschaftsbild gegliedert werden, sondern beim weichen Holz der Weiden sollen auch nach nur wenigen Jahrzehnten natürliche Höhlen entstehen.

Und diese wiederum dienen beispielsweise der Hornisse, der Kohl- und Blaumeise und dem Steinkauz als Versteck und Brutmöglichkeit.