„frei leben – ohne Gewalt“ Stadt zeigt Flagge

Jüchen · Am 25. November jährt sich der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt an Mädchen und Frauen. In der Zeit vom 21. bis 28. November wird wie in jedem Jahr am Rathaus der Stadt Jüchen die Flagge „frei leben – ohne Gewalt“ von der Gleichstellungsstelle als Zeichen gegen Gewalt gehisst und deutlich betont: „Jedes Mädchen und jede Frau hat ein Recht auf ein freies, gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben.“

 Die Flagge „frei leben – ohne Gewalt“ wird am Rathaus gehisst.

Die Flagge „frei leben – ohne Gewalt“ wird am Rathaus gehisst.

Foto: TERRE DES FEMMES

Auch in Deutschland sind circa 35 Prozent der Frauen mindestens einmal in ihrem Leben Opfer von Gewalt, sei es psychischer als auch/und sexueller Art. Doch nur 20 Prozent der Betroffenen nehmen Beratungs- oder Hilfsangebote in Anspruch. Scham ist der häufigste Grund, sich anderen nicht anzuvertrauen.

Die beiden Gleichstellungsbeauftragten möchten darauf aufmerksam machen, hinzuschauen und aktiv zu werden, um Betroffenen zu helfen. „Bitte sehen Sie nicht weg, sondern bieten Betroffenen Hilfe an. Gewalt ist nicht privat! Das bundesweite Hilfetelefon stellt eine wertvolle Unterstützung dar, um Auswege zu suchen und die ersten Schritte aus der Situation zu gehen.“ Im Foyer des Rathauses liegen mehrsprachige Flyer zum Hilfsangebot aus.

Das Hilfetelefon ist unter der Nummer 08000/11 60 16 an 365 Tagen rund um die Uhr erreichbar und bietet Betroffenen zu jeder Zeit vertraulich, anonym, sicher und kompetent die Möglichkeit, sich beraten zu lassen. Über 80 qualifizierte Beraterinnen vermitteln bei Bedarf Unterstützungsangebote vor Ort. Die Hilfeleistung steht in 18 Sprachen, barrierefrei für Hilfesuchende aber auch deren Freundinnen, Freunde oder Angehörige für Fragen und Informationen zur Verfügung. Das Angebot ist kostenfrei.

Weitere Auskünfte erteilen die beiden Gleichstellungsbeauftragten Ursula Schmitz (02165/915-1017) und Andrea Schiffer (02165/915-6002) oder unter gleichstellung@juechen.de. -tkD

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