1. Rommerskirchen

Adventskalender in Rommerskirchen zum Leben erweckt.

Für ein wenig Besinnlichkeit : Der erste lebendige Adventskalender

Ein bisschen was für das Gemüt tun, das ist Thomas Gulentz Plan in dieser für alle schwierigen Zeit. Der engagierte Rommerskirchener, der unter anderem Mitbegründer der Initiative „#rokibstrong“ ist, die Menschen in der Coronakrise auf verschiedenste Art und Weise Hilfe vermittelt, möchte in der Vorweihnachtszeit für ein wenig Besinnlichkeit sorgen und hat daher den ersten lebendigen Adventskalender ins Leben gerufen.

Inspiriert von Städten und Gemeinden aus der Umgebung kam bei Gulentz die Idee dieses besonderen Adeventskalenders auf. Denn lebendig wird dieser erst durch die Menschen, sie gestalten die Türchen. Ob Vereine, Familien oder Firmen, Gastgeber beim lebendigen Adventskalender kann jeder sein.

Festlich geschmückte Fenster, Türen oder auch Garagentore laden dann Besucher aus Rommerskrichen und Umgebung zum Staunen und Verweilen ein. „Das ist alles sehr spannend, vielleicht stellen wir auch etwas bei Youtube oder so online, damit jeder etwas davon hat“, verrät Gulentz, der derzeit mitten in der Planung steckt, „ich glaube, die Leute sind heiß auf solche Aktionen wegen der aktuellen Situation.“

Derzeit seien bereits zwölf Türchen besetzt, die Hälfte des Adventskalender ist damit belegt, freut sich der Organisator: „Ich hatte nie das Ziel, unbedingt auf 24 Türchen zu kommen. Aber so ab zehn Teilnehmern ist das schon umsetzbar.“ Mit dabei seien unter anderem auch die Jugendhäuser „JUST-in“ und „GIL’ty“ aus Rommerskirchen.

Er selbst werde wohl nicht den Adventskalender mit Türchen Nummer eins eröffnen, doch mitmachen wird er selbstverständlich auch. „Ich habe noch nicht genau geplant, was ich machen werde. Aber ich habe ein kleine Treppe, die ich wohl illuminiere. Und ich würde gerne weihnachtliche Musik laufen lassen“, verrät Gulentz.

Wer Interesse hat, am ersten lebendigen Adventskalender teilzunehmen, kann sich auch jetzt noch gerne anmelden. Die Anmeldung erfolgt ganz einfach über die eigens anglegte Homepage: www.lebendiger-adventskalender-rommerskirchen.de. Dabei können Gastgeber ihre Wunschtermine für das Öffnen der Türchen, das immer in den Abendstunden zwischen 18 und 19 Uhr geschehen soll, angeben. Sollte ein Türchen doppelt belegt werden, sei das auch nicht schlimm, so Gulentz. Immerhin müsse man im Hinblick auf die aktuell geltenden Bestimmung zur Eindämmung der Corona-Pandemie auch verhindern, dass sich zu viele Leute auf einmal treffen. „Wir haben hierzu auch bereits Kontakt und Abstimmung mit dem Ordnungsamt Rommerskirchen aufgenommen. In keinem Fall soll Jemand durch diese Aktion gefährdet werden und es wird täglich über die genaue Vorgehensweise bei den Fenstern entschieden werden“, so der Rommerskirchener. Auch die Möglichkeit Türchen digital zu öffnen, könnte eine Option sein.

Die geplanten gemeinsamen Treffen mit Glühwein, Kakao und Gesang zu begleiten, sei bereits gestrichen. Stattdessen könnten aber zum Beispiel Tüten mit Nüssen und anderen kleinen Leckereien für die Besucher bereitgestellt werde. Wo sich das jeweilige Türchen öffnet, wird unter anderem auf der Homepage des Adventskalenders veröffentlicht. Auch wenn noch einiges geplant werden muss, freut sich Gulentz schon jetzt auf den Start. „Ich hoffe, dass es knackig kalt wird, denn so kommt erst richtig weihnachtliche Stimmung auf“, lacht er, „und vielleicht kommt der lebendige Adventkalender ja so gut an, dass er Tradition wird.“