Die Zahl der Sitze hat sich nämlich durch Überhang- und Ausgleichsmandate nahezu verdoppelt. Das mache die Arbeit schwieriger und deshalb werde im Innenministerium des Landes über eine Neuregelung nachgedacht, so der Pensionär gegenüber dem Erft-Kurier.
Folge ist unter anderem, dass der Rhein-Kreis mit zusätzlichen Mandaten bedacht wurde. Beinahe schon sensationell: Die kleine Gemeinde Rommerskirchen, die zudem gegen den Regionalrat Klagen betreibt, ist ab sofort in dem Gremium gleich zweimal vertreten.
Neben alten Hasen (wie zum Beispiel Thomas Welter (CDU), Dr. Martina Flick (UWG) und Rainer Thiel (SPD) gibt es da natürlich auch neue Gesichter, allen voran Kreisdirektor Drik Brügge, der in der vergangenen Wahlperiode Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Regionalrat Düsseldorf war und der nun die Stadt Neuss dort vertreten darf.
Die Gemeinde Rommerskirchen wird in der SPD-Regionalrats-Fraktion durch Bürgermeister Dr. Martin Mertens repräsentiert. Sein Name dürfte auf dieser Ebene absolut bekannt sein, hat er doch schon so manche Schlacht in Sachen Windkraft geschlagen.
Ihm gegenüber sitzt bei der CDU mit Franziska Velder eine junge Politikerin, die er „bestens“ kennt, hat sie doch (vor dem 24er „Sommersturm“) im Gillbach-Rathaus in seiner direkten Nähe gearbeitet. Sie hat inzwischen Blitz-Karriere in der CDU gemacht (lesen Sie dazu Näheres in der kommenden Ausgabe des Erft-Kurier).
Hinzukommen Sandra Lohr (CDU Jüchen), Sigrid Wolf (SPD GV) und Michael Daniels (AfD GV).
Dirk Brügge erklärt auf Nachfrage zur Arbeit des Regionalrates: „Wir wollen die Stärken unserer Heimat bestmöglich weiter ausbauen und unsere Region zukunftsfest weiterentwickeln. Dazu gehört beispielsweise, die Chancen, die der Strukturwandel bietet, konsequent zu nutzen. (...) Mit seinen Entscheidungen prägt er nachhaltig den Wohn-, Arbeits-, Frei- und Verkehrsraum. All dies zielt darauf, den Wohlstand und die hohe Lebensqualität bei uns vor Ort zu erhalten und weiter zu steigern. Dafür setze ich mich aus Überzeugung ein.“