Mertens & Velder Rommerskirchen ist gleich doppelt im neuen, stark angewachsenen Regionalrat vertreten

Rommerskirchen · Alt-Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, der in der vergangenen Wahlperiode zugleich auch Vorsitzender des Düsseldorfer Regionalrates war, ist gar nicht begeistert, wenn er auf den neuen Rat angesprochen wird.

Dirk Brügge kennt die Arbeit des Regionales bestens. Jetzt hat er dort Sitz und Stimme. Franziska Velder ist so etwas wie der „Shooting-Star“ der heimischen CDU. Bürgermeister Mertens kann jetzt sehr direkt bei den Regionalplanungen mitreden. (von links)

Foto: KV./Repro

Die Zahl der Sitze hat sich nämlich durch Überhang- und Ausgleichsmandate nahezu verdoppelt. Das mache die Arbeit schwieriger und deshalb werde im Innenministerium des Landes über eine Neuregelung nachgedacht, so der Pensionär gegenüber dem Erft-Kurier.

Folge ist unter anderem, dass der Rhein-Kreis mit zusätzlichen Mandaten bedacht wurde. Beinahe schon sensationell: Die kleine Gemeinde Rommerskirchen, die zudem gegen den Regionalrat Klagen betreibt, ist ab sofort in dem Gremium gleich zweimal vertreten.

Neben alten Hasen (wie zum Beispiel Thomas Welter (CDU), Dr. Martina Flick (UWG) und Rainer Thiel (SPD) gibt es da natürlich auch neue Gesichter, allen voran Kreisdirektor Drik Brügge, der in der vergangenen Wahlperiode Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Regionalrat Düsseldorf war und der nun die Stadt Neuss dort vertreten darf.

Die Gemeinde Rommerskirchen wird in der SPD-Regionalrats-Fraktion durch Bürgermeister Dr. Martin Mertens repräsentiert. Sein Name dürfte auf dieser Ebene absolut bekannt sein, hat er doch schon so manche Schlacht in Sachen Windkraft geschlagen.

Ihm gegenüber sitzt bei der CDU mit Franziska Velder eine junge Politikerin, die er „bestens“ kennt, hat sie doch (vor dem 24er „Sommersturm“) im Gillbach-Rathaus in seiner direkten Nähe gearbeitet. Sie hat inzwischen Blitz-Karriere in der CDU gemacht (lesen Sie dazu Näheres in der kommenden Ausgabe des Erft-Kurier).

Hinzukommen Sandra Lohr (CDU Jüchen), Sigrid Wolf (SPD GV) und Michael Daniels (AfD GV).

Dirk Brügge erklärt auf Nachfrage zur Arbeit des Regionalrates: „Wir wollen die Stärken unserer Heimat bestmöglich weiter ausbauen und unsere Region zukunftsfest weiterentwickeln. Dazu gehört beispielsweise, die Chancen, die der Strukturwandel bietet, konsequent zu nutzen. (...) Mit seinen Entscheidungen prägt er nachhaltig den Wohn-, Arbeits-, Frei- und Verkehrsraum. All dies zielt darauf, den Wohlstand und die hohe Lebensqualität bei uns vor Ort zu erhalten und weiter zu steigern. Dafür setze ich mich aus Überzeugung ein.“